am 26. Januar 2024 Während der Nacht, weitere vergleichende Überlegungen betreffs Wissenschaft, Mathematik, und Alchemie, besonders aber über die Musik. Ich besinne mih lebhaft auf die verschiedenen Bemühungen mittels der ich mich im Laufe eines langen Lebens um musikalisches Können bemüht habe. Erst mit der bescheidenen Blockflöte bei Herrn Hirsekorn, dann in Konnarock auf dem von Fred Kirsch hinterlassenen Klavier "upright grand", das im zweiten Wartezimmer des Medical Centers stand, wo ich einen sehr sehr bescheidenen KLavierauszug des zweiten Satzes der 7. Symphonie Beethovens meiner Leherein, Miss Helen Pfatteicher, und auch meinen Eltern vorspielte. Die waren so begeistert, dass sie sich vorstellten, einst möchte ich ein musikalischer Künstler werden. Und dann,ein paar Jahre später, in Philadelphia das Geigenspiel, ganz am Anfang, in Germantown Friends School mit Alfred Mann als Lehrer, der jedoch in der ersten Stunde die er mir gab, die Geigenstimme des ersten Satzes von Beethovens viertem Klavierkonzert im Sinne hatte, und statt mich zu belehren, mir diese Vorspielte. Dann ging ich nach Harvard, Margarets Mutter, Jane McPhedran, schenkte mir ihre Geige und ich begann besonders wenn Alex abwesend war zu spielen, zu üben, aber die Übungen genügten mir nicht, ich spielte und spielte, wie schlecht auch immer. Die Musik selbst hatte mich verführt. Sie wollte ich und nichts anderes. Über die gebrauchte elektrische Kirchenorgel, über das Cembalo - wer es mir gebaut hat, habe ih vergessen. Besinne mich nur noch der Namen Hubbard und Dowd. Nein, doch nicht. Er hieß Eric Herz. Über dies Thema, ein anderes Mal. Genug aber, der Unterschied zwischen dem gekonnten und dem stümperhaften Musizieren ist unverkennbar hörbar vernehmlich, und ebenso unverkennbar muss der Unterschied zwischen gültiger und ungültiger Mathematik vorgestellt werden. Oder vielleicht doch nicht. Denn das Lernen, sei es nun des Musikspiels oder der Mathematik, des Rechnens, ist Ergebnis der Anpassung, der Assimilation des Gemüts an den unbekannten fremden Stoff. Warum sollte es nicht möglich sein "ungültiges" Wissen (bezw. Mathematik) zu assimilieren. Läge dann vielleicht die Gültigkeit eines gegebenen (mathematischen) Satzes nicht in seiner Beziehung - nicht in einer Spiegelung irgendeiner transzendentalen Wirklichkeit, nicht in einer Übereinstimmung mit vermutlicher Funktion oder Struktur des Gemüts, sondern in den Zufälligkeiten des Verstehens oder Missverstehens, in den Unverlässlichkeiten und Zufälligkeiten der Mitteilung.