am 10.August 2023 Im Alter wird bekanntlich der Mensch konservatif, weil seine Umwelt sich ihm eingeprägt hat. Weil er im Verlauf seines langen Lebens das was er hörte, sah und fühlte assimiliert hat, bedroht ihn jede Veränderung. Er möchte sich und seine Welt erhalten ie sie sind. In der Jugend ist der Mensch auf Verwandlung bedacht, erscheint seinen Eltern revolutionär. Dies scheint mir der Fall zu sein, weil der junge Mensch sich der inbegriffenen Feindseligkeit der Welt bewusst ist, ubd meint sich gegen sie zu wehren indem er sie zu seinen Gunsten verwandelt. Da er aber kaum Erfahrung gesammelt hat, und sein Erleben ein beschränktes ist vermag er noch nicht zu verstehen wohin er sich wenden, wie er sich verhalten muss um in einer ihn bedrohenden Umwelt zu überleben, wenn nicht bgar zu gedeihen, und ist dementsprechend anfällig für vielversprechende Evangelien verschiedenster Art. Entscheidend und endgültig ist die Tatsache, dass kein Mensch unter uns zukünftiges Geschehen vorauszusagen vermag. Weit entfernt die Zukunft vorauszubestimmen, dient die Statistik die Unvoraussagbarkeit alles Zukünftigen zu besiegeln. Der junge Mensch dessen Leben in der Zukunft besteht vermag nicht sich mit deren Unvoraussehbarheit abzufinden und befindet sich auf der Suche nach Wahrsagern. Der alte Mensch ist von den Schranken seiner Zukunft überwältigt, und seine Versöhnung mit ihr ergibt sich indem sie leugnet bis sie ihm belanglos erscheint.