am 8. August 2023 Ich heiße böse den Menschen vor dem ich Angst habe. Ich heiße gut die Menschen, die Umstände, die Anstalten, die Götter, die mir das Leben ermöglichen oder gar zieren. Die Hölle ist die Deponie des Bösen. Der Himmel ist die Schatzkammer des Guten, des Herrlichen. Gott ist die Bestätigung meines Ich. Die Erlösung durch den Glauben ist die Befreiung von der Gesellschaft, der Kirche und ihrem Oberhaupt. Ein Mensch ohne Angst weiß nichts vom Bösen. Ich möchte hinweisen auf das Maß in welchem in dem sie neue Begriffe schafft, die Sprache eine erlebbare äußere objektive Wirklichkeit gestaltet. Einschlägiges Beispiel: auch die Subjektivität (als vorstellbares Phänomen) ist ein Teil der objektiven Welt. Wohl bemerkt, hat jeder die Subjektivität Betrachtende seinen eigenen Gesichtspunkt auf die Subjektivität, aber das ist ein Unterschied den ich als belanglos betrachte. Hat denn nicht auch jeder meiner verschiedenen Nachbarn, sein eigenes Bild von dem Baum am Straßenrande vor meinem Hause? In der Wahrnehmung des verschiedenen Menschen Gegenwärtigen, wird das wahrgenommene Objektive zu einem subjektiven Gefüge. Das Denken, das Reden, das Schreiben ist, allenfalls in meinem Falle, zeitgleich mit dem Bewusstsein. Das Denken allenfalls wird, dieweil ich wach bin, kein Ende haben. Missverständnis wäre, dass mir jemand antwortete oder gar zuhörte, dass jemand lesen sollte, was ich schreibe, geschweige denn das Geschriebene ernst zu nehmen. Das Geheimnis: alles ist vergänglich. Nichts bleibt, alles vergeht.