am 5. August 2023 Das menschliche Denken ist rekursiv. Diese Feststellung ergibt sich allein aus den Vermutungen dass das Denken, wie immer subjektiv in seinem Ursprung, als Gedanke auftritt. Der Gedanke erscheint dann als objektives Gebilde, als geistiger Gegenstand, ein Gegenstand mit dem sich das Gemüt assimiliert. Mit anderen Worten: der Geist gebiert einen Gegenstand mit dem es sich dann assimiliert. Aus dieser Perspektive erscheint der Inzest als der Urvorgang von Geist-Seele. Den ist nicht Inzest die ursprüngliche biologische Rekursivität? Infolge der Rekursivität des Denkens und der Assimilierung der Außenweltseindrücke, verwandelt sich das Gemüt in ein Spiegelbild der Außenwelt, ohne jedoch den Unterschied zwischen Ich und Welt aufzuheben. Wiederum ermöglicht die Spiegelhaftigkeit seines Geistes dem Menschen das Gedeihen und Überleben in einer Welt die zugleich transzendental gedeutet und ciszendental empfunden wird, wo transzendental auf die Wirklichkeit des Transsubjektiven, und wo ciszendental auf die Wirklichkeit des Cissubjektiven weist. Nebenbei bemerkt: Ich erfinde das Wort "Zendentalität" und meine damit nicht eine Zahnpraxis nach Zen sondern den gemeinsamen Nenner des Transzendentalen und des Ciszendentalen. Zendentalität ist kommutativ. Die Richtung der Zendentaltät hängt ab vom Ort ihres Ausgangspunkts. Liegt dieser Ausgangspunkt im Inneren des Menschen so handelt es sich um Transzendentalität. Liegt dieser Ausgangspunkt im Äußeren des Menschen so handelt es sich um Ciszendentalität.