am 27. Juli 2023 Die Schlüsselfrage der Renaissance, welche in diese aus dem Mittelalter übertragen wurde, wo und wie und von wem entschieden wird, ob der einzelne Mensch "erlöst" oder "verdammt" sein würde, ob er die ewige Gegenwart der Zukunft, in einem himmlischen paradiesischen Gartengehege oder in dem Folterverließen der Hölle absitzen würde. Denn dass es einen Tod gibt, einen Zeitpunkt an dem ihre Leben ein unbedingtes unabänderliches Ende münden, das vermochten sich weder die einzelnen Menschen noch die (religiösen) Gruppen aus welchen sie hervortraten und in welche sie zusammenschmolzen nicht vorstellen. Diese Vorstellung überhaupt nur zu erwähnen war die unverzeihliche Sünde gegen den Heiligen Geist. [lateinisch peccatum mortiferum oder mortale; deadly sin. himmelschreiende Sünde (lateinisch peccatum clamans). Eine lässliche Sünde (lateinisch peccatum veniale).] Eine einschlägige Frage ist die nach dem Verhältnis des Reformationswiderspruchs zwischen der Prädestination und den Guten Werken des Einzelnen und dem zeitgenössischen Ungewissheit inwiefern es möglich sein möchte das Schicksal der Menschen und der Menschheit durch die Bewusstheit des gesellschaftlichen Handelns zu steuern. Sollte es möglich oder unmöglich sein die Zukunft durch bewusstes Handeln zu gestalten? Welches wäre die Beziehung zwischen der sich seit dem Urknall mit Lichtgeschwindingkeit ausdehnenden, erweiternden Welt und der exponentiell wachsender Anzahl des Menschengeschlechts? Prästabilierte Harmonie?