am 25. Juli 2023 Die Prosa der Geistes- und Naturwissenschaften unterscheidet sich von der Prosa der sogenannten schönen Literatur, insofern als jene, die wissenschaftliche an Begriffe und Vorstellungen verankert ist welche man als realistisch oder naturgetreu betrachtet, indessen was man als nicht-wissenschaftiche Literatur bezeichnen möchte, wie etwa Gedichte, Romane, Novellen auf Vorstellungen fußt die man als willkürlich, (nur) von der Phantasie und von Erfindungsvermögen bedingt beurteilt, eine außerwissenschaftliche Literatur die sich auf nichts verlässt als die zufällige Bedeutung welche der Leser unter Anleitung des Schriftstellers den verschiedensten Worten zumisst. Diese Annahmen möchte ich mit drei Kommentren erläutern. 1. Erstens, dass beide, Natur und Geisteswissenschaften gleichfalls von Begriffen die sich der Sprache bedienen zum Ausdruck kommen, von Begriffen die nur in Worten mitgeteilt werden können. Zum Beispiel, in der Physik, Teilchen, Kosmos, Überlagerung, Verschränkung, Quantum. Dies sind Worte von denen man meint, dass sie aus der Erfahrung, aus experimenteller Beobachtung ihre Bedeutung entnehmen. Tun sie es wirklich? Die Geisteswissenschaften indessen sind ohne Bezug auf Vorstellungen einer unerreichbaren Vergangenheit undenkbar. 2. Zweitens, die Theologie, so scheint mir, bezeichnet ein Gebiet von unleugbar wesentlicher Bedeutung für den einzelnen Menschen und für die Menschenherde der er angehört und von der er abhängig ist. Dabei ist nichts von der Theologie Behandelte der Erfahrung zugänglich. Wenn man das Sinnvolle auf das Erfahrbare beschränkte, würde die Theologie mit allem ihrem Drum und Dran verschwinden. 3. Drittens, alle Mitteilung über Abstraktes, ob man es als Philosophie benennt oder welch anderen Namen man ihm geben mag, ist der Erfahrung eben so unzugänglich wie die Theologie. Ich kann nicht umhin: es ist die Sprache welche die geistige Welt in der wir uns bewegen erst schafft.