am 30. April 2023 Das wiederholte Lesen, Abändern, Verbessern der Worte, Sätze, Gedanken und Vorstellungen des letzten Bandes meine gedunsenen Romanserie Vier Freunde untersuche, erfahre und erlebe ich wie denn eigentlich das Schreiben, das Denken, das Sprechen, das Vorstellen, das Fühlen, aus Unbewusstem, aus dem Unterbewusstsein entquellen. Wie störrisch es der Entschlossenheit, dem vermeintlichen Willen widersteht, wie hilflos, wie ohnmächtig ich bin mit allen meinen Versuchen es zu bestimmen, es zu regeln, es zu korrigieren, zu bereinigen und verbessern. Ist Entidealisierung zu beklagen? Ist die Auflösung der mannigfachen idealischen Gebilde meiner Wahrnehmung und meines Denkens tadelnswert? Wäre Entidealisierung vielleicht das Genießen einer verbotenen Frucht? Täusche ich mich mit der Annahme, die Dialektik von Glaube und Zweifel sei eine unentrinnbare Eigenschaft des Geistes?