am 6. April 2023, Ich beobachte wie ich mich den altersbedingten Schranken des Lebens füge. Die Enttäuschung keine Leser zu haben hat sich in einen mutmaßlichen Vorteil verwandelt, nämlich nunmehr einengender Kritik entlastet zu sein, und die Freiheit gefunden zu haben mein Gemüt wie es verlangt zur Sprache kommen zu lassen. Zufriedenheit entsprießt dem Erfolg wenn es mir gelingt meine Bemühungen den vorliegenden Mustern anzupassen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wandelt sich mein Urteil und meine Leistungen werden ihm zum Maßstab. Entweder mein Schreiben passt sich den maßgeblichen Mustern an, oder es wird selbst zum Muster dem Genüge zu leisten es mir gelang. Im einen Fall wie im anderen bin ich zufrieden. Nachwort zu Leibnizens Theodizee: Der einzig mir zugängliche Herrgott ercheint mir in meiner Welt die mein Wille und meine Vorstellung ist. So ist was ich von Ihm weiß, was ich von Ihm verstehe ein Ergebnis meines eigenen Geistes, ein Spiegelbild meiner selbst. Von dem was jenseits meines Verständnisses, jenseits des Horizont meines Wissens sein möchte wüsste ich nichts zu denken oder zu sagen, nicht einmal, dass es überhaupt existiert.