a) Zeit als gegenwärtiges Erleben b) Zeit als physikalischer Begriff c) Zeit als Ordnungsrahmen (Handlungsrahmen) d) Zeit als Wirklichkeitsrahmen (Rahmen des Seins) Alles Denken, alles Fühlen, alles Anschauen, alles Erinnern, kurz, alles Erleben, alles Gedachte, alles Gefühlte, alles Angeschaute, alles Erinnerte, kurz, alles Erlebte bietet sich meinem Bewusstsein als eine Gegenwart. Diese sich beständig entwickelnde Gegenwart wird fortwährend von einer bevorstehenden aber anderweitig unerreichbaren Zukunft ergänzt indem sie sich zugleich in einer unerreichbaren entschwindenden Vergangenheit verliert. Bedeutsam ist dass die Grenzen der Gegenwart betreffs Erwartung der Zukunft sowohl wie auch betreffs Erinnerung der Vergangenheit unbestimmbar sind. Der Grund ist unverkennbar: Beide, die Erwartung und die Erinnerung sind gegenwärtig. Weder die eine noch die andere ermöglichen es mir der Gegenwart zu entkommen. Demgemäß hat solange ich bei Bewusstsein bin die Gegenwart weder Anfang noch Ende. Hieße das vielleicht, dass sie ewig wäre? Im Verlauf der 24 Stunden des Tages werde ich mir etliche Male bewusst, dass ich geschlafen habe, dass ich jetzt wach bin, und dass ich bald schlafen werde. Dies jeweilige Bewusstsein welches in einer ewigen Gegenwart waltet oder das eine ewige Gegenwart verwaltet, ist meines Geistes einziger Anker in der Zeit und in der Wirklichkeit. Ich muss annehmen und voraussetzen, dass etwas meinem Bewusstsein Vergleichbares von allen Menschen erlebt wird, wo es mir bemerkenswert erscheint, wie selten es erwähnt wird, und welch geringe Rolle es in den Bescheibungen und Untersuchungen des Denkens spielt.