Die Mittelbarkeit der Lichtgeschwindigkeit. Die Lichtgeschwindigkeit als Index der Wahrnehmung Die Lichtgeschwindigkeit als Limes Die Lichtgeschwindigkeit als Maßstab (Index) der Zeit Die Folge der Entdeckung der Lichtgeschwindigkeit ist die Vermutung dass es überhaupt keine Zeit gibt, denn Zeit ist Gegenwart, und Gegenwart verschwindet. Die Unmittelbarkeit auch in der Zeit ist Bedingung des Bewusstseins. Es ist das psychische Wesen des Sehens unmittelbar zu sein. Es ist das psychische Wesen des Hörens unmittelbar zu sein. Es ist das psychische Wesen des Denkens unmittelbar zu sein. Es ist das psychische Wesen des Fühlens unmittelbar zu sein. Die Mittelbarkeit des Bewusstseins des Hörens wird mir klar durch die Intervalle zwischen dem Zucken und dem Hören eines unerwarteten Knalls. Die Mittelbarkeit des Bewusstseins des Sehens wird mir klar durch die Intervalle zwischen dem Erkennen und dem Erblicken eines unerwarteten Bildes. Mit der Lichtgeschwindigkeit als oberste Geschwindigkeitgrenze verlieren (oder empfängt erst) die Geschwindigkeit, und somit die Zeit, ihren Sinn. Und der Raum? Was heißt es, einen leeren Raum darzustellen? Was bedeutet, was besagt "Leere"? Kann Nichtsein sein? Frag Parmenides. Enthält der leere Raum nicht Raum? Ist nicht die Verzeitlichung des Raumes dessen Verspottung? Und umgekehrt, die Verräumlichung der Zeit deren Verspottung? Bei diesen Bedenken erinnere ich die Trägheit, die Beharrung (Inertia) des Gemüts, des Denkens, der Erinnerung. Vielleicht ist es die Zeit als seine 4. Dimension welche den Raum als Leere überhaupt erst ermöglicht (verwirklicht). Immer wieder werde ich mir bewusst wie die Sprache ihren eigenen Inhalt schafft. Und wie heikel, wie fragwürdig meine Ansprüche diesen Inhalt zu eichen, zu berichtigen, zu verbessern.