Die Saat des Missverständnisses der modernen Wissenschaft ist die Vorstellung im 18. Jahrhundert, man hätte schließlich die alten Aberglauben an die Alchemie und an die Astrologie überwunden. Doch war es nur eine neue Mode im Täuschen welche wähnte die Unwahrheit mit der Wahrheit ersetzt zu haben. Schließlich hat uns die Beschränktheit unseres Denkvermögens in den Vorhof der Irrenanstalt geführt, um dort von C.G. Jung empfangen und mit dem Gedanken getröstet zu werden, dass unser Irrsinn, dass die Beschränkung unseres Geistes menschlich ist. Was mag es bedeuten von den Geheimnissen der Alchemie und der Astrologie ins Labyrinth der Mathematik zu fliehen? Täusche ich mich mit den Gedanken, dass es mir je gelingen möchte, diesem Labyrinth zu entkommen, dass es auch nur einem einzigen Menschen je gelungen ist einen Ausweg zu finden? Wie unterscheide ich Mathematik und Wahnsinn? Das Verstehen, bezw Beherrschen einer Sprache, gegebenenfalls der mathematischen, hat verschiedene Dimensionen. 1) Die ästhetische, insofern das Sprachgebilde sich selbst erläutert und bestätigt, und es zu betrachten eine dem Könnenden eigene Befriedigung stiftet. 2) Die autonomische, insofern als das Sprachgebilde eine mir eigene subjektive geistige Wirklichkeit darstellt die mich tröstet. 3) Die gesellschaftliche, insofern die Dimensionen 1) und 2) auch anderen Menschen zugute kommen und demgemäß dienen mich in eine Gesellschaft einzubinden. Wohlbemerkt, dass die gegebene neue Sprache einem jeden an ihr Beteiligtem vorerst nur ihm eigene ästhetische und ontische Werte, ihm eigene Schönheiten und Wahrheiten erschließt. 4) Die ontische, insofern ein Sprachgebilde das mein Gemüt beherrscht und das andere gleichgläubige Mitmenschen teilen und bestätigen, sich mir hinfort als fast unüberwindliche Wirklichkeit darstellt. Soweit ist es schließlich in den Naturwissenschaften gekommen. Meinem Erlernen der Quantenphysik steht nicht nur mein Unglaube, sondern auch mein 92 Jahre altes Gedächtnis im Wege.