Heute Morgen, jetzt ist es schon Nachmittag, besuchten mich wieder einmal meine Gedanken über Rationalität und Irrationalität in den Wissenschaften, oder sollte ich schreiben, im öffentlichen und privaten Denken überhaupt. Wenn ich mich recht besinne, hat sich mit diese Frage der Psychiater Carl Gustv Jung beschäftigt, und hat mit seinem Patienten Wolfgang Pauli ein Buch über den Physiker-Astrologen Johannes Kepler geschrieben, dem es gelang nicht nur zwei Horoskope für Wallenstein zu verfertigen sondern auch die elliptischen Planetenbahn zu errechnen. Wenn ich mein Unverständnis der Quantenmechanik und besonders der Quantenfeldtheorie überlege und es mit meinem Unverständnis einer Sprache, der französichen oder italienischen zum Beispiel vergleiche, dann erscheinen mir Begriff und Erleben der Sprache als Schlüssel der Erkenntnis(theorie). Ich bedenke mit ironischem Lächeln die Ansprüche der mathematischen Logik die Sprache zu verwalten und zu beherrschen. Mir geht's umgekehrt: ich erlebe, verstehe und erkläre mir mein Unverständnis der Quantentheorie als ein Versagen meines Sprachverögens, als meine Unfähigkeit die Mathematik als Sprache zulänglich zu begreifen. Meine Kenntnisse und Unkenntnisse veschiedener anderer "Sprachen" sollen mir behilflich sein. Ins Besondere, soll es mir möglich werden, mich endlich mit meinem Unwissen abzufinden. Vorerst bemerke ich, dass dass Verstehen einer Sprache oftmals, wenn nicht immer, verhältnismäßig ist. Immer verhältnismäßig, wenn auch die Tatsache des Nichtverstehens als ein Verstehen gedeutet wird. Docta ignoratia ist das Schlüsselwort. Tatsächlich hat in der Perspektive des Subjektiven alles Nichtverstehen seinen Ort im Verstehensspektrum, denn in subjektiver Perspektive ist auch alles Unverstandene das mich berührt als Unverstandenes ein Teil meiner selbst. Ich verstehe etwas das ich nicht verstehe als ein Unverstandenes. So zum Beispiel verstehe ich die Alchemie und die Astrologie. By the same token, ebenso darf ich mich nie brüsten eine Sprache völlig zu verstehen, sie völlig zu beherrschen: "Das Pauli-Prinzip (auch Pauli-Verbot oder Paulisches Ausschließungsprinzip) ist ein physikalisches Gesetz, das sich in der Quantenphysik auswirkt. Es wurde 1925 von Wolfgang Pauli zur quantentheoretischen Erklärung des Aufbaus der Atome formuliert und besagte in seiner ursprünglichen Fassung, dass je zwei Elektronen in einem Atom nicht in allen Quantenzahlen übereinstimmen können. In der modernen Formulierung besagt das Pauli-Prinzip, dass die Wellenfunktion eines Quantensystems in Bezug auf Vertauschung von identischen Fermionen antisymmetrisch ist. Da auch die Quarks als Bausteine von Protonen und Neutronen zu den Fermionen zählen, gilt das Pauli-Prinzip für die gesamte Materie im allgemein verstandenen Sinne: Identische Fermionen „schließen sich gegenseitig aus“, können also nicht zur selben Zeit am selben Ort (Raumzeitpunkt) existieren. Nur so lässt sich der differenzierte Aufbau der Materie mit Atomen und Molekülen verstehen. Das Pauli-Prinzip bestimmt demnach nicht nur den Aufbau des Atoms (z. B. im Schalenmodell der Atomhülle und des Atomkerns), sondern auch den größerer Strukturen. Eine Folge ist der Widerstand, den kondensierte Materie weiterer Kompression entgegensetzt." Vorhergende (preceding) Wikipedia-erklärung von der zugleich zu behaupten wäre, dass ich sie verstehe und dass ich die nicht verstehe, zeigt die Verhältnismäßigkeit des Verstehens. Vom subjektiven Gesichtspunkt ist der Index meines Verstehens meine Zufriedenheit mit meinem jeweiligen Verständnis. Dieser Index weist auf eine sehr weite Spanne, denn einzuschlafen wäre mir unmöglich wenn ich mit meinem Verstehen unzufrieden wäre; gleichfalls bedeutet der anbrechende Tag des Erwachens dass mir nichts als selbstverständlich annehmbar sein kann, so dass es mir notwendig ist jede wiederkehrende Erscheinung auf ihre Gültigkeit zu prüfen. Die Inbetrachtziehung der Antiken Wissenschaften, und besonders der Astrologie und Alchemie des Mittelalters und der Renaissance eröffnet einen neuen weiten Ausblick über mein Wissen und Verstehen, und erschließt eine Problematik der ich zu begegnen und die mitzuteilen ich vermag nur unter drei Vorstellungen, nämlich, 1) dass eine Symbolik das Instrument der Mitteilung ist, 2) dass diese Symbolik durch subjektives Erleben begründet, und 3) dass diese Symbolik durch objektive Darstellung bestätigt wird. Die Beschränkungen meines Verstehens sind auf den verschiedensten Gebieten, wie etwa Mathematik, Quantentheorie, Astronomie, Astrologie, Alchemie, vergleichbar. In diesem Zusammenhang giltes weiterhin die Tatsache nicht zu übersehen dass es das Wesen des Verstehens ist die Vergangenheit in die Gegenwart zu entwickeln. Mir scheint außerdem, dass der Gegenstand meines Verstehens seine Bedeutung aus gesellschaftlichen Erwägungen zieht. Ganz spezifisch erwerben Relativitätstheorieen Quantentheorie, das Modell der Teilchenphysik, das Modell der Kosmologie, die Astrologie, die Alchemie, ihre Bedeutungen aus dem gesellschaftlichen, geschichtlichem Zusammenhang, den sie darstellen.