Die Rätsel der Quantenmechanik wollen mir nicht aus dem Sinn. Warum sind nicht die Zahlen selbst als die ursprünglichen Quanten zu betrachten? Sind es vielleicht die Zahlen die sich nun rächen einst an die Stetigkeit verraten worden zu sein. Oder wäre es umgekehrt? Wäre es die Stetigkeit, die Ununterbrochenheit, die Ganzheit, die Einigkeit wie einst Parmenides behauptete,waere dies das grundlegende menschliche Erleben das durch das Zählen geteilt, aufgebrochen, abgebrochen, gestört, zerstört wurde? Warum sollte nicht der Wurf einer Münze der eigentliche Vorgang der Quantenmechanik sein? Warum sollte nicht urspruengliches Erleben schlicht und einfach durch den Wurf eines Würfels als Quantenmechanik verdeutlicht werden? Worauf weist die Tatsache, dass ich nicht zu erklären wüsste, wie ein automatisches Rechnen mit Zahlen statt auf Basis zwei, mit Zahlen auf Basis vier, sechs, acht, zehn oder zwölf von automatischem quantenmechanischen Rechnen zu unterscheiden wäre? Mit anderen Worten: Ist nicht alles Rechnen seinem Wesen nach quantenmechanisch? Die Frage nach der möglichen Quantenmechanik des Rechnens weist mich auf die Behuptung Kroneckers, alles andere als die natürlichen Zahlen seien Menschenwerk. Könnte es aber sein, dass nicht die Quanten der natürlichen Zahlen, sondern die Stetigkeit, den natürlich-göttlichen Zustand bezeichne, und alles Zählen, auch das Quantenzählen, als Ergebnis des menschlichen Gemüts gedeutet werden müsste? Ich beabsichtige einschlägige Texte ein weiteres Mal zu überlesen, und bei jeder Konstatierung einer vermeintlichen Tatsache mir die Frage stellen, in wie weit sie auf Beobachtung und Erfahrung beruhe und in wie weit sie (lediglich) als Einfall des Gemüts zu verstehen sei.