am 8. Oktober 2022 Tatsächlich sechzig Jahre mussten vergehen eh ich die Bedeutung der Augenbewegungsuntersuchungen in die ich im Jahre 1962 verschränkt wurde, ich will nicht schreiben restlos, aber allenfalls etwas bündiger erfasse. Heute scheinen mir die sakkadischen Augenbewegungen die ich damals kennen und zu untersuchen lernte, auf eine Lösung der Zenonischen Rätsel weisen. Denn was der Beobachter des Sehens am sehende Auge sieht ist eine ruckartige (jerky) Verfolgung des Erblickten, indessen das sehende Auge eine stetige, stufenlose, fortlaufende, zusammenhängende Bewegung erschaut. Daraus schließe ich, die Stetigkeit welche von der Analysis zerstückelt wird, ist eine Zusammenfügung, eine von meinem Geist bewirkte Synthese, ich gebe es zu, meines Gemüts, meines Gehirns. Es lebe hoch Immanuel Kant! Die Sakkadik erkläre ich mir dadurch, dass die Sichterkenntnis nur in der Netzhautgrube, in der Fovea, möglich ist. Die periphäre Netzhaut dient das Bild des erblickten Gegenstandes in die Netzhautgrube zu locken, wo es in der eigentlichen Hyperzeit, also im "Augenblick", in die Anschauung, in den Geist eingeschleußt wird. So verwandelt das Gemüt (Gehirn) des Menschen den Moment des Sehens, des Wahrnehmens, in ein dauerhaftes Bild. Diese Notwendigkeit (oder Fähigkeit) des Menschen, des Gemüts, des Gehirns, der Neuronen, der Nervenzellen Stetigkeit und Dauer zu stiften, scheint mir ein Schlüssel zur Erleuterung nicht nur der zenonischen Paradoxien sondern der Unentscheidbarkeiten der Quantenmechanik. Ich frage: was bedeutet, was besagt diese Rückführung? Rückführung des Unverstandenen, vielleicht (anderweitig) Unverständlichen, des Geistigen, auf das scheinbar Körperliche, Physische, Physikalische? Das Missverständnis, so möchte ich behaupten, liegt in der Vorstellung, dass Rückführung möglich, wenn nicht gar notwendig, sei. Diese Entdeckung, dieses Erlebnis, diese Erfahrung der sakkadischen Warnehmung bedarf keiner Begründung, bedarf keine Rückführung, sie will als das was sie ist, als Erscheinung, als Phänomen ohne weitere Deutung erlebt und verstanden wird. Sie erweitert, sie fügt sich von selbst in ein Weltbild demgemäß wir uns orientieren. Was wollten wir mehr? Das Ergebnis der vorgehenden Erwägungen ist eine Verlegung, eine Transposition, der Problematik der Quantentheorie von der Welt außerhalb, von der Welt außer mir, in die Art und Weise, in den Leistungsbereich des Denkens meiner selbst und jedes anderen Menschen. Die erstaunliche Quantenunentscheidbarkeit ist Spiegelbild der vermeintlichen Bestimmbarkeit anderweitiger Entscheidbarkeiten außerhalb des Bereichs der Quantenmechanik. Man möchte behaupten sie sollte vornehmlich als eine solche Transposition gedeutet werden. Vielleicht ist die Quantenmechanik das Tor, die Tür oder die Brücke zwischen Objektivität und Subjektivität. Aber gibt es eine Tätigkeit von welcher das nicht zu sagen wäre? Gibt es ein objektives Rätsel oder irgend ein anderes objektives Versagen das sich nicht irgendwie subjectiv erklären oder rechtfertigen, von der Welt außerhalb, von der Welt außer mir, in die Art und Weise, in den Leistungsbereich des Denkens meiner selbst und jedes anderen Menschen uebertragen liesze? Die erstaunliche Quantenunentscheidbarkeit ist Spiegelbild der vermeintlichen Bestimmbarkeit anderweitiger Entscheidbarkeiten außerhalb des Bereichs der Quantenmechanik. Man möchte behaupten, es sollte vornehmlich als eine solche Transposition gedeutet werden. Vielleicht ist die Quantenmechanik das Tor, die Tür oder die Brücke zwischen Objektivität und Subjektivität; aber gibt es eine Tätigkeit von welcher das nicht zu sagen wäre? Gibt es ein objektives Rätsel oder irgend ein anderes objektives Versagen das sich nicht irgendwie subjektiv erklären oder rechtfertigen ließe?