Es ist das Wesen der Sprache, dass ihre Worte Begriffe, und dass siese Begriffe zu Gegenständen werden welche der denkende, fühlende, empfindende Mensch den anderen inneren und äußeren Gegenständen seine Denkens hinzufügt. Die Gegenständlichkeit der Begriffe, der Worte, erscheint dann von weitreichenster Bedeutung und Folge; wie zum Beispiel als Gegenstände abstrakten, philosophischen Denkens. Man versteht das Denken, also das Philosophieren, sobald man einsieht, dass es zwar selbst erlebt wird, aber inhaltlich dem sonstigen Erleben nicht gerecht zu werden vermag, geschweige denn dass das Denken genügte das Erleben zu erschöpfen. Alles Denken strebt ein Modell der Welt zu schaffen. Dies begriffliche Modell dient dem Menschen vergleichbar mit einer Landkarte mittels derer er sich in einer Landschaft zurecht findet, eine Landkarte wiederum aus welcher er eine selbstgeschaffene geistige Landschaft erkennt, wo er zuhause ist.