Wäre vielleicht das Quantum als Ersatz für das schwindende, für das verschwindende unauffindbare Atom zu verstehen? Quantum als triftige Zusammenstellung einzelner Teilchen (particles) welche an sich, als Einzelne, belanglos sind. Das Quantum ist nicht das Atom, es ist nicht unteilbar. Das Quantum ist ausdrücklich teilbar, aber seine Teile sind belanglos, und mit seiner Einführung in die Physik wird das Ideal des Unteilbaren als Prüfstein des Wirklichen und Wahren ad acta gelegt. Ich frage mich, was es mit diesen meinen Überlegungen im hohen Alter an sich hat? Gibt es so etwas wie die Weisheit des Alters? 29 Nunc dimittis servum tuum Domine, secundum verbum tuum in pace: 30 quia viderunt oculi mei salutare tuum, 31 quod parasti ante faciem omnium populorum: 32 lumen ad revelationem gentium, et gloriam plebis tuæ Israël. 29 νῦν ἀπολύεις τὸν δοῦλόν σου, δέσποτα, κατὰ τὸ ῥῆμά σου ἐν εἰρήνῃ· 30 ὅτι εἶδον οἱ ὀφθαλμοί μου τὸ σωτήριόν σου 31 ὃ ἡτοίμασας κατὰ πρόσωπον πάντων τῶν λαῶν, 32 φῶς εἰς ἀποκάλυψιν ἐθνῶν καὶ δόξαν λαοῦ σου ἰσραήλ. Ist nicht Prophezeiung, als Aussage des bisher Unsagbaren und deshalb Unerkannten auch eine Art Wahnsinn? Die Sprache, so scheint es mir, schafft sich ihre eigene Wirklichkeit. Prophezeiung bezieht sich bekanntlich auf eine Zukunft. Das scheint mir der Fall, weil die Zukunft ihrem Wesen nach unbestimmt ist, die Gegenwart aber hingegen als unwiderruflich unabänderlich und bestimmt. Um das wahre Wesen der Gegenwart zu bestimmen, ist es unumgänglich sich auf die Zukunft zu berufen. In der Jugend wird mangelndes Verstehen der Unzulänglichkeit des Schülers angerechnet. Im Alter bekommt die Verwirrung der Welt die Schuld.