Die Erklärung meines Raumerlebnisses möchte der Erklärung des Zeiterlebnisses vergleichbar sein. Auch hier werden von der Mathematik, bezw. mathematischen Physik Messungen vorgenommen und eingeführt welche mein anschauliches (intuitives) Verständnis übertreffen. Ich bemerke, dass die Messung, die mathematisierung der Zeit die Gegenwart aufhebt indem sie diese in eine Hyperfläche verwandelt. Im Bereich des Raumes möchten Punkt, Linie, Fläche, Gestalt, Körper mein Bewusstsein des Raumes in vergleichbarer, wenn auch nicht ähnlicher Weise verwandeln. Das Wesen der Zeit erscheint mir in der Bewegung des Pfeiles, der Sonne, un in der Veränderung von Tag und Nacht, von des Monds von Nact zu Nacht, von Woche zu Woche... Tatsache, dass das naive, einfache Erleben mit dem technischen mathematischen verschnmilzt. Mein Erleben vom Raum führe ich auf das Ausmaß der eigenen Bewegungen zurück und auf die Gestalt(en) welche mein Auge dem Gesehenen verleiht. Mein mathematisch-geometrischen Verständnis des Raumes trägt zu meinem Raumverständnis bei, ohne es jedoch ausschließlich oder endgültig zu bestimmen. Ich meine sehr wohl zu verstehen, dass die Welt des Mathematikers, eine mathematische ist, und ich geben zu dass es möglich ist, dass meine beschränkten mathematischen und geometrischen Neigungen und Fähigkeiten mein Verständnis der Welt beeinträchtigen.