Eureka! Der Glaube ist der Wahrheitsschlüssel; im gegebenen Fall ist der Glaube an den Glauben der mathematischen Physik die Erklärung für die Wahrheit nicht nur des Glaubens an die Physik sondern gleichfalls an die geglaubte Physik. Der Glaube lebt; die Taube schwebt, des Heilands holder Bote. Der für euch fliesst, des Weines geniesst und nehmt vom Lebensbrote! Wagner - Tannhäuser Wir glauben an die Gegenständlichkeit des Körpers und an die Wellenartigkeit seines Lebens. Wir glauben an den Widerspruch des Glaubens. Der Glaube bestätigt und erlöst zugleich vom Wort, von der Sprache, von der Mathematik vom Symbol. Symbolum Nicaenum. Origin & history From French symbole, from Latin symbolus, symbolum ("a sign, mark, token, symbol, in Late Latin also a creed"), from Ancient Greek σύμβολον ("a sign by which one infers something; a mark, token, badge, ticket, tally, check, a signal, watchword, outward sign"), from συμβάλλω ("I throw together, dash together, compare, correspond, tally, come to a conclusion"), from σύν ("with, together") + βάλλω ("I throw, put"). Wir glauben an Photonen,an Eletronen, an Atome, an Lichtjahre, an den Urknall, an die Erweiterung des Weltalls mit Lichtgeschwindigkeit. Wir glauben an die Ratio, an die Vernunft. Wir glauben zugleich an die Gültigkeit der Symbole und an die Wirklichkeit auf welche sie weisen. "We would like to emphasize a very important difference between classical and quantum mechanics. We have been talking about the probability that an electron will arrive in a given circumstance. We have implied that in our experimental arrangement (or even in the best possible one) it would be impossible to predict exactly what would happen. We can only predict the odds! This would mean, if it were true, that physics has given up on the problem of trying to predict exactly what will happen in a definite circumstance. Yes! physics has given up. We do not know how to predict what would happen in a given circumstance, and we believe now that it is impossible, that the only thing that can be predicted is the probability of different events. It must be recognized that this is a retrenchment in our earlier ideal of understanding nature. It may be a backward step, but no one has seen a way to avoid it." Richard Feynman Die Frage ob es sich um Beobachtung oder Vorhersage (oder Rückblick) handelt bleibt nicht nur unbeantwortet. Sie bleibt ungestellt. Das Einzige das sich mit Sicherheit sagen lässt ist die Wahrscheinlichkeit also die Berechnung, das heißt die Unberechenbarkeit eines "bestimmten" künftigen Geschehens, will sagen, dass es unbestimmt und unberechenbar ist. Aber nur in der Voraussicht, nicht in der "Rücksicht". Sagt vielleicht diese Abwesenheit der Symmetrie in unserem Erleben des Vergangenen und des Künftigen, dass es uns unmöglich ist im voraus zu bestimmen, vorauszusagen, was hinterher, im Nachhinein, im Rückblick unverkennbar ist, um etwas Entscheidendes über unser Erleben, wenn nicht gar über das Wesen der Zeit? Besagt aber Heisenbergs "Unschärferelation" (uncertainty principle) nicht etwas ganz anderes, nämlich, dass es unmöglich ist, nicht ein bestimmtes Ereignis zu beobachten, sondern dieses zu messen? Wären beobachten und messen dasselbe? Ich bemerke aber die Mehrdeutigkeit a) des Voraussagens dessen was in der Zukunft geschehen wird, b) des Beobachtens dessen was in der Gegenwart geschieht, und c) des Bestimmens dessen was in der Vergangenheit geschehen ist. Indem ich über die Unschärferelation nachlese, fallen mir die Ungenauigkeiten und Widersprüche der Darstellungen auf, z.B. die Zweideutigkeit Feynmans, mit dem Anschalten des Lichts das die Elektronen zugleich ablenkt und sichtbar macht, wo das Sichtbarwerden als solches, doch mit der Ablenkung nichts zu tun hat. Die Gleichung Δx⋅Δp≈h scheint mir willkürlich. Die Frage ob es das Messen ist oder die Beobachtung welche die Wahrnehmung stört. Die blöde Behauptung die statistische Berechnung stelle eine gemaue Bestimmung dar. Die zeitverachtende Erklärung man vermöchte Impuls und Stellung nicht vorauszubestimmen, obgleich es möglich sei sie im Rückblick festzustellen; wo es doch augenscheinlich ist, dass alle geistige Tätigkeit in der Gegenwart und nur in der Gegenwart stattfindet, und dass beide, Zukunft und Vergangenheit uns unzugänglich sind!