Es ist wohl unvermeidlich dass ein jeder von uns Einzelnen sich in seiner Welt Mittelpunkt stationiert (stellt), und nicht nur deren Dimensionen sondern auch deren Werte auf sich bezieht. Indessen der Mensch der sich als Gesellschaftsmitglied wahrnimmt, seinen Geburtsort, sein Vaterland, sein Volk, als maßgebend für die Wirklichkeit seiner Existenz erlebt und beurteilt. Der Einzelne ist einsam und rettet sich von seiner Einsamkeit durch die Liebe. Andererseits aber ist es unvermeidlich, dass die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft die Liebe vom Einzelnen zum Einzelnen unmöglich macht. Beim Überlesen der verschiedensten Theorien der mathematischen Physik, fällt mir auf, wie veränderlich, wie vorläufig und wie entsprechend unzuverlässig sie sind, unablässig von Annahmen endgültiger Bedeutung umwittert und umnebelt, und unablässig enttäuschend. Wäre es nicht überzeugender uns unsere Gedanken, unser Verstehen als vorläufige Entwürfe des eigenen menschlichen Gemüts darzustellen, denn als von uns entdeckte unabänderliche Naturgesetze?