am 6. April 2022 Zwecks eines besseren Verständnisses der Quantenmechanik und der Relativitätstheorien, hab ich gestern über die Geschichte er Alchemie nachgelesen und bin, im Geist einer negativen Beweisführung, zu dem Beschluss gekommen, dass beide die einstige Alchemie und die heutige Naturwissenschaft aus demselben Prinzip stammen, und auf den gleichen Nenner gebracht werden müssen um verstanden zu werden. Die Behauptung: "Das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden." ist apokalyptisch im Rückblick auf die Vergangenheit; sie verbaut nicht nur das Verständnis des Gewesenen, sondern sie verbaut zugleich das Verständnis der Gegenwart. Die Vergangenheit ist nur als Gegenwart erlebbar. Die Erinnerung verwandelt gestern in heute. Der menschliche Geist ist der gemeinsame Nenner der uns die Wirklichkeiten - oder sei es die Unwirklichkeiten - von beiden, der einstigen Alchemie und der heutigen mathemtischen Physik, zugänglich macht. Die beiden Wissensschemen bieten mir Spiegelbilder der Natur: aber es sind vorerst Spiegelbilder nicht der Natur außer mir, sondern der Natur in mir, der Natur die ich bin, der Art meines Denkens. Bei den Bemühungen die Welt zu verstehen, webt der Wissenschaftler einen Schleier der ihm die Welt verdeckt. Dieser Schleier hat einen doppelten Namen. Er heißt Logik. Zugleich aber heißt er Mathematik. Im der Zoologie geht es um die Tiere. Bei der Botanik handelt es sich um die Pflanzen. Die Logik aber, und die Mathematik sind Erforschungen unseres Denkens das flüssig und beweglich und veränderlich ist wie die Wolken am Himmel. Dabei erschafft unser Gemüt die Mathematik als ein scheinbar fest und verlässliches Gebilde. Wer aber weiß ob sie es wirklich ist, oder ob ihre scheinbare Zuverlässigkeit nur als Folge der Anfälligkeit des Gemüts gedeutet werden sollte. Die Quantenmechanik belastet das Denken mit Hinweisen auf unendlich geringe Kleinigkeiten die lediglich berechenbar aber weder sichtbar noch fühlbar noch vorstellbar sind. Die Relativitätstheorieen belasten das Denken mit Hinweisen auf unendlich weite Größen und unendlich hohe Geschwindigkeiten die zwar berechenbar aber nicht vorstellbar sind. Die vermeintliche Entdeckung, dass die Geschwindigkeit des Lichts nicht überboten zu werden vermag, ist Darstellung der Begrenzung des Messens überhaupt. Sie dient als eine physikalische, körperliche Grenze, nicht nur des Lichts sondern auch des Rechnens.