Elegienthemen: Erwachen Schlafen Leben Tod Tätigkeit Wissen Lernen Verstehen Rechnen Zeichen Symbole Buchstaben Worte Zahlen Erinnern Denken Anschauen Fühlen Wenningstedt Drübeck Helmstedt Halberstadt Hildesheim Braunschweig Krieg und Frieden Mit welcher Schrift dürft ich den Anfang machen? Wär Sprechen nicht vielleicht die bessre Lösung? Wie mach ich einen Anfang mit dem Schreiben? Warum den Mund auftun, was soll das Sprechen? Woher der Schrei, die Klage um Verständnis? Was soll das Klagen, Bitten um Verständnis? Ist nicht was einzig übrig bleibt, das Beten? Und wenn, an wen? Hat er nicht viel zu viel zu tun mich anzuhör'n, beschäftiget wie er nun einmal ist mit der Erholung der prästabil gemachten Harmonie die heute Morgen als verstimmt ertönt? Von Seuche angeschlagen und vom Krieg bedroht? Indessen schleicht das Leben an sein Ende, langsam von Stund zu Stund und Tag zu Tag ach, dass ich doch im Bette Ruhe fände. doch wenn ich schließlich mein Gedächtnis frag geht es zu schnell, und doch nicht schnell genug und jetzt versteht ich, alles ist Betrug. Ich wünsche mir, ich wär ein wenig klüger Versteht mich recht, ich bin's, bin der Betrüger Auf Arbeit setzt ich meine schwache Hoffnung, und sag' auf Tätigkeit kommt es mir an. Mit welchem Lohn wird mir die Müh entschädigt? Der Arbeit Wert an sich wär leerer Wahn. Doch keiner findet sich mich zu belohnen. Ein jeder Mensch will sein Vermögen schonen. Ein jeder will sein eigenes verschonen. Gedanken und Gedichte sind untauglich. Das Leben ist in Wirklichkeit unglaublich. Das Wunderkind kennt keinen irdschen Vater ist ewig auf dem Weg nach Golgatha ist auf dem Wege nach Gethsemane