Was mir heute Morgen beim Erwachen durch den Kopf ging: Mathematik ist ein Ausdruck, ist eine Kunst des menschlichen Geistes. Sie ist, wie alles Menschliche subjektiv und objektiv zugleich. Die Mathematik ist subjektiv insofern sie sich in meinem inneren Denken widerspiegelt und wiederholt. Sie ist objektiv, insofern als sie mir von Außen als das Denken anderer Menschen vermittelt wird. Ich erlebe, ich entdecke sie nicht in der Natur wo sie Anwendung findet, sondern durch die Vermittlung mittels fremder Gemüter. Anders ausgedrückt, in der Mathematik erlebe ich das subjektive Denken anderer als außer mir, als Natur. Inhaltlich ist Mathematik die subjektiv-objektive Kunst der unendlichen Erweiterung nach Außen, ins unendlich Große und infinitesimale Kleine, in die endlose Entwicklung des vor mir Liegenden in die mir unerreichbare Weite, oder die niemal endende Verschachtelung des vor mir Liegenden in die mir unerreichbare Begrenzung des Winzigen. Auch betreffs der (in Hinsicht auf die) Vorgänge des Denkens (with respect to the processes of thought) stellt die Mathematik eine außerordentliche Steigerung dar. Die Mathematik wirkt indem die das Erleben in besonderer Weise auf Symbole fokussiert (einstellt). Das Sprachsymbol ist grundsätzlich vom Rechensymbol zu unterscheiden. Das Sprachsymbol bestimmt was man denkt. Das Rechensymbol bestimmt wie man denkt. In der Sprache und in der Rechnung wird das Erleben vom Symbol bestimmt. Das Sprachsymbol erweitert und befreit das Erleben. Das Rechensymbol beschränkt und beherrscht das Erleben. Mathematik ist Substitution des Erlebens durch Symbole, e.g. Summierung, Vervielfältigung (Multiplikation) Teilung... Logarithmenrechnung, was immer sie sei. Für mein Gemüt meistens labyrinthische Wege wo ich mich verliere. In allen Fällen jedoch menschlich Natürlich, oder natürlich Menschlich. Ich meine, dass der Mensch auch ein Teil der Natur sei, und dass die Natur sich im Menschen ausdrückt. "Im Laufe der Zeit wurde Kronecker Anhänger des Finitismus, ließ nur mathematische Gegenstände gelten, deren Existenz durch explizite Konstruktionen gesichert werden konnte, und versuchte die Mathematik allein auf Grundlage der natürlichen Zahlen zu definieren. Dadurch geriet er in Konflikt mit vielen bedeutenden Mathematikern seiner Zeit; insbesondere griff er Georg Cantor und dessen Mengenlehre öffentlich und scharf an, wobei er diese in weiten Strecken sehr unkonstruktiv untersuchte. Kronecker war überzeugt, dass mit der Mengenlehre für die konkrete Analysis nichts zu gewinnen sei. Bekannt wurde auch sein Ausspruch: „Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk.“ Kroneckers Finitismus machte ihn zu einem Vorläufer des mathematischen Konstruktivismus." Personen deren Namen mir derzeit einfallen: Arthur Schnitzler - Oscar Wilde Viktor Klemperer Edward Bernays war Neffe von Sigmund Freuds Frau, Martha Bernays