Naturwissenschaftliches Wissen, naturwissenschaftliche Theorien sind vom und im Gemüt erzeugte wörtliche und numerische symbolische Gebilde, deren Gültigkeit zum Teil im Übereinstimmen mit dem eigenen Erleben, zum Teil in den Übereinstimmungen des Verstehens der verschiedenen Menschen besteht. Übereinstimmungen der Menschen untereinander bestätigen die Beständigkeit und Verlässlichkeit menschlichen Denkens. Übereinstimmungen des Denkens, der Gemütsverfassungen mit den Erfahrungen von der Natur, wie zum Beispiel Messungen von Naturerscheinungen, oder Versuche im Laboratorium, bestätigen die Beziehung des Menschlichen und der Menschen zur Natur, zu Natura sive Deus, zum Gegebenen, zum Unentfliehbaren. Übereinstimmungen des Denkens mit dem Beobachteten, der Innen- mit der Außenwelt, bestätigen dann, und dies ist am bedeutendsten, die gegenseitige, reziprokale Gültigkeit von Subjekt und Objekt, von Innen und Außen, von Ich und Welt. Die Abhängingkeit des Wissens vom Denken, die Abhängigkeit der Außenwelt vom Bewusstsein, erfährt von der Wissenschaft nicht Widerlegung sondern Bestätigung, wird von der Wissenschaft nicht widerlegt, sondern bestätigt.