Das Bedürfnis ein Haustier zu pflegen ist Ausdruck der Notwendigkeit zu lieben, wenn nicht einen Menschen, dann ein anderes tierisches Lebewesen. Das Bedürfnis Kinder zu bekommen und zu erziehen lässt sich genauso erklären. Das Bemerkenswerte, Enttäuschende und Beleidigende an besonders der profanen Weihnachtsfeier wie sie von Dickens gepriesen wird, ist die seelische Gleichschaltung aller Beteiligten auf eine oberflächliche und verhältnismäßig leere Geselligkeit, mit dem Ergebnis, dass die Abwesenheit ergreifender Leidenschaften verdeckt wird, und deren Entstehung verhindert. Die biblische Weihnachtsgeschichte wie sie etwa das Lukasevangelium erzählt, fordert beträchtliche Anstrengung dieser Seichtigkeit herkömmlicher Weihnachtsfeiern auch nur geringen Abbruch zu tun. Wenn es mir gelingen würde das Rechnen, die Mathematik, die mathematische Physik als geistige Vorgänge, als Geistesgeschehen, als Geisteserleben des Einzelnen, meiner selbst zu verstehen, und hernach ins Gemeinsame, ins Gesellschaftliche zu übertragen, will sagen, erst als Geistes- dann als Naturwissenschaft zu deuten, dann hätte ich ein wesentliches, wenn auch möglicherweise täuschendes Ziel nach dem ich fast das ganze Leben hindurch gestrebt habe, erreicht. Es sollte möglich sein etwas von der Mathematik, von der Chemie, von der Physik, sozusagen von außen, als nicht-Mathematiker, als nicht-Physiker zu begreifen, vergleichbar wie es möglich ist einen Begriff und ein Erleben der Musik zu haben ohne das Spielen eines Instrumentes zu beherrschen. Die Vielzahl der musikalischen Instrumente weist darauf hin, dass um Dirigent zu sein, - und um ein leidenschaftlicher Zuhörer zu sein, es nicht notwendig sein kann alle musikalischen Instrumente zu beherrschen, vielleicht nicht einmal einziges.