Ist es erlaubt zu fragen, wie die obskuren, undurchsichtigen Schlüsse der Mathematik, der mathematischen Physik, der Teilchenphysik, der physikalischen Astronomie, der Quantenmechanik, der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorien von den Gesichten der Geisterseher unterschieden werden sollten? Selbstverständlich sind dergleichen Unterschiede durchaus nicht; denn wenn ich ehrlich bin, muss ich bekennen dass mir die einen nicht mehr verständlich sind als die anderen. Dass die Wissenschaftstheorien ihr Peer-Review, die formelle Begutachtung unter Fachkollegen bestanden hätten, ist kein überzeugender Beweis, denn hier in Amerika jedenfalls lassen sich, selbstverständlich für genügend Bezahlung, im Handumdrehen, Fachkollegen anwerben denen jede beliebige These annehmbar und überzeugend ist. Überdies beweist die Hinfälligkeit von Wissenschaften, die zwangsmäßig nur im Fortschritt bestehen, sich selbst; denn zeigt nicht das Ersetzen von alten wenngleich von Fachkollegen gewährleisteten Theorieen und Schlüssen mit neuen die sich als richtig, wahrhaftig und zwingend ausgeben, dass jene alten, überholten, fehlerhaft waren? Wie wäre die Ungültigkeit einer vom Geistesseher proklamierten Epiphanie zu unterscheiden von der Ungültigkeit einer überholten, verfallenen mathematisch physikalischen Theorie, wie etwa der vom Äther? Die Frage ist nicht allzuweit hergeholt? Ist nicht Newton trotz seiner Epoche machenden mathematisch physikalischen Errungenschaften, in seinen alchimistischen Unternehmen fortgefahren, um sie am Ende seines Schaffens mit theologischem Geistersehen zu ergänzen? Ich habe keine Antwort, kann aber nicht umhin zu fragen.