am 2. Dezember 2021 Lieber Jochen, nur ganz kurz ein paar Worte: Es schneegrieselt, im Regenmesser heute Mittag 11 mm, für die letzten drei Tage 59 mm, Temperaturen um Null. Wenig aufheiternd. Dafür habe ich aber die Amaryllen aus dem keller geholt, nun haben wir täglich mehrmals was zu gucken, denn die Stängel wachsen wie der Blitz. Am ersten Tag guckten schon 8 winzige Blütenstängel-Ansätze aus ihren jeweiligen Zwiebeln, in der Nacht kam ein weiterer dazu, und das geht nun jeden Tag so. Unterhaltsam und tröstlich. bernd ist dabei, endlich einen gepflegten und ergebnisreichen Umgang mit unserem Smartphone zu lernen, während ich mich mal wieder drücke und stattdessen, an einem etwas mühsamen Strickwerk arbeitend, eine ganze CD-Box mit Agatha-Christie- Geschichten (Hercule Poirot) dabei zu mir nehmend. Amüsant und unterhaltsam geschrieben, vorzüglich vorgelesen, aber ich kann den vielen Namen, Verwandtschaftsgraden und Beziehungsgeflechten nicht folgen, genieße dafür die Dialoge. Die Auflösung zeigt jedesmal, dass man als Hörer (Leser) nicht eingeweiht war und folglich keine Chance bei der Auflösung hatte. Naja, wie die Autorin das alles im eignen Kopf behalten konnte, finde ich schon erstaunlich. Immer noch blühen ein paar letzte Rosen. Gerade setzt sich eine Elster auf einen Holunderzweig. Sie weiß aber, dass sie hier nicht grn gesehen ist, und hat schon wieder das WEITE GESUCHT: iST JA NICHT FAIR VON MIR; SIE FOLGT AUCH NUR IHREN Anlagen . (Falsche Taste aus Versehen gedrückt.) Lieber Jochen, wärme Dich auf und denke etwas Erfreuliches! Liebe Grüße, Gertraud und Bernd.