Am 8. August 2021 Lieber Jochen, mal wieder in letzter Minute, aber immerhin! In 20 min. fahre ich mit einer freundin wieder nach Nümbrecht zu Bernd, habe eigens einen Himbeerkuchen gebacken und fallsicher im Auto verpackt, samt Tellern und Gabeln, und hoffe nun, dass das Wetter im Oberbergischen ein wenig milder ist als hier, wo es 17° hat samt einem stürmischen Wind. Die Offizielle Besuchszeit , während der man als Gast ins Haus darf, ist dann schon zu Ende, wir müssen unsd also irgendwie draußen aufhalten, bei Wärme kein Problem, aber heute fühlt es sich etwas feindselig an. Notfalls picknicken wir im Auto. Es sind mal wieder einige schriftliche Sachen zu regeln, die Endrechnung der Klinik in Werdohl, die knall auf Fall 7000 Euro wollen, am 6.8. eingegangen, sollen bis 16.8. bezahlt werden. Die glauben noch an Sterntaler. Wir werden die rechnng aber erst bei der Beihilfe einreichen, in der Schublade haben wir solche Sumen nicht. Gestern Abend gab es in der ARD ein Film dreieinhalb Stunden, der mich sehr bewegt hat: 13. August 1963; Zug von München nach Ostberlin; während der Fahrt erreicht die Fahrgäste die Nachricht vom Bau der Mauer in Berlin: Sehr eindringlich und überzeugend, fand ich. Ich erinnere mich noch an den Tag: Ich war in Heidelberg; in Goslar war meine Patentante, gute Freundin meiner Mutter, zu Besuch und konnte sich lange nicht entscheiden, zurück oder bleiben. Sie ist zurückgegangen, war aber unglücklich. Die Großbuchstaben (von ejm korrigiert) sind ein versehen und haben keine Bedeutung. Auch die vielen kleinen Nomen nicht. jetzt muss ich los. Hoffentlich kommst Du voran mit Deinem Buch! Liebe Grüße von Gertraud.