Ich gedenke die gedeutete Welt in der ich, laut Rilke "nicht sehr verläßlich zu Haus" bin keineswegs zu unterschätzen. Im Gegenteil, ich entdecke sie als eine große Errungenschaft des Geistes. Sie ängstigt, bedroht und überwältigt mich. Diese gedeutete Welt, in den Geistes und Naturwissenschaften beurkundet, ist ein monumentales Erzeugnis des Geists des Menschen. Der Zweifel mit der ich dieser gedeuteten Welt begegne, wird ihr keineswegs Abbruch tun, wird sie nicht schwächen. Im Gegenteil mein Zweifel wird in ihr aufgehen und verschwinden und wird sie stärken. Mein Zweifel ist der höchste Tribut den ich ihr zu zollen vermag. Mir aber wird dieser Zweifel ihr gegenüber ein Gleichgewicht gewähren, das es mir ermöglicht sie zu überleben, und vielleicht sogar in ihr zu gedeihen. Ich betrachte es als eine Ungeschicklichkeit meinerseits, dass ich es wünschenswert fand Bewusstsein das einzeln ist zu spalten und es doppelt, als ein ethisches Bewusstsein und ein ästhetisches Bewusstsein zu behandeln. Es möchte nützlich sein bei dieser Gelegenheit die subjective Erscheinung des Bewusstseins zu überlegen und zu beschreiben.