Cassirer schreibt (PdSFI32) "Denn die Frage nimmmt sofort eine neü Gestalt an wenn sie vom Boden des absoluten Seins auf den des Bewußtseins versetzt wird. Je schärfer sich ...die moderne "subjektive" Wendung der Spekulation ausprägte, umso mehr setzte sich diese allgemeine methodisch Forderung durch. Denn die Frage nimmt sofort eine neü Gestalt an, wenn sie vom Boden des absoluten Seins auf den des Bewusstseins versetzt wird." Aus meiner Perspektive jedoch, wird eine neü unerwartete Beziehung von Bewusstsein und dessen jeweiligen Inhalt zu Sein des Erlebten erkennbar, mit der Annahme dass dies Erlebte tatsächlich eine physische Verwandlung im Gehirn bewirkt, mit dem Vorbehalt das diese physische Verwandlung wenn überhaupt erkennbar, keine Equivalenz mit dem Erlebten voraussetzt oder nach sich zieht. Ich wäre durchaus dem Vorschlag zugänglich, dass zwischen der physischen Verwandlung und dem Erleben (oder Erlebten) ein so qualitativer Unterschied besteht dass im Übermass der Fälle keine Beschluss von einem Bereich in den anderen Bereich möglich, vielleicht nicht einmal vorstellbar ist. Wie bei Kant, liegt Cassirers Denken die Zuversicht und der Glaube an die Gültigkeit der Naturwissenschaften zugrunde. Doch finde ich das die Grenzen der Naturwissenschaften nicht zu verkennen sind; und umso weniger zu verkennen sind die Grenzen der Geisteswissenschaften. Eine wenstliche- vielleicht die wesentlichste Grundfrage ist ob, und wenn, wie das vermeintlich verlässliche Wissen von unverlässlicher Dichtung zu unterscheiden und zu trennen ist.