Kontrapunkt ist Harmonie Wohl aus den lichten Zimmern frühster Kindheit wie eine Wolke durch die Lebenszeit, Der Ruf "Ich bin hier so alleine!" weht ans Altersbett wo Zeit zu Ende geht. Und neben Angst vor der Verlassenheit, eifert die Sorge um Geselligkeit, tiefgründiger Bedarf allein zu sein, und frei von der Gesellschaft zu gedeihen. Zu ringen mit dem Paradox des Lebens war mein Geschick, die Mühe war vergebens. Ein Widerspruch den weder zu besiegen ich war bestimmt, noch ihm zu unterliegen. Im Leben lernt ich mit dem Engel ringen Im Sterben höre ich die Engel singen. Und doch nicht unbestritten, denn zugleich Nicht unbestritten, denn neben des Alleinseins Angst tiefschürfendes Bedürfnis ganz allein zu sein. tiefsinniger Bedarf allein zu sein tiefgründiges, tiefsinniges, tiefgreifendes Gesellschaft ist das große Schicksalswort Gesellschaft, Wort geheimer Dialektik von Jugend auf gefürchtet und ersehnt Gesellschaft, Wort geheimer Dialektik das mich von Jugend auf bezaubert und beängstigt hat bis in an das Sterbebett des Alters schallt (tönt, klingt) Und langsam wird mir unverkennbar klar: Bis jetzt am Ende wird mir's unverkennbar Leben ist unwiderruflich unheilbar einsam sein Die Lösung, das Zusammen wirken Mit der Gesellschaft bauen und gestalten Das Haus, der Garten, und der Wald Sie solln nicht mir gehören, sie sollen uns verbinden Das Haus wo wir zusammen leben, das uns zusammen bindet Der Ruf (die Klag) Ich bin hier so allein! weht aus den lichten Zimmern frühster Kindheit wie Schatten Wolken durch in die lange Lebenszeit Einsamkeit, bis an das Bett wo sie zu Ende geht. bis an das Bett wo's Leben jetzt zu Ende geht. Das war ein Paradox des langen Lebens Mit diesem Paradox zu ringen war die Pflicht war mein Geschick, der Ausgang unbestimmt, vergebens mit dem zu ringen unbestimmt, vergebens.