Das Wort vom Dasein nicht genug erzählt drum hab ich Zeit als Urprinzip gewählt und Raum der mit der Zeit auf ewig waltet und dich als Gott der über beide schaltet Ich habe dich zu ihrem Gott ernannt dein stolzer Name lud mich dazu ein. die Ehre sollt' dir nicht zuwider sein Du, Chronos, bist ja überall bekannt. Versteh mich recht ich weiß dass du nicht bist dass Gottes Not der Menschen Schicksal ist Sie brauchen dich nicht nur sie zu regieren bedürfen Deiner ihren Geist zu führen Mit Gott ist ihnen Hilfe zugekommen. Abwesend ihm ist Freiheit weggenommen. Die Sprache unzulänglich von der Welt Zeit erzählt. Das Wort unzulänglich vom Leben erzählt Das Wort vom Leben (Dasein) nicht genug erzählt drum hab ich Zeit als Urprinzip gewählt und Raum der mit den Zeiten ewig waltet und Raum der mit der Zeit auf ewig waltet endlosen Raum der mit Zeit ewig waltet und dich als Gott der über beide schaltet endlos der Raum der mit der Zeit regiert und dich als Gott der über beide führt endlos der Raum der mit der Zeit hinzieht und dich als Gott der beide übersieht Ich habe dich zum Zeitengott gewählt Ich habe dich zu ihrem Gott gewählt dein stolzer Name lud mich dazu ein. die Ehre sollt' dir nicht zuwider sein und deshalb hab ich dich als ihren Gott gewählt Versteh mich recht ich weiß dass du nicht bist weiß aber auch dass Gottesnot der Menschen Schicksal ist sie brauchen ihn nicht nur um zu regieren sie brauchen ihn nicht nur um ihren Staat zu führen, Sie brauchen ihn als Spiegel ihres Geistes damit sie endlich sich selbst verstehen. Das ist doch besser, meinst du nicht als Schrödinger und Einstein anzubeten Oder nicht ists besser Fleisch und Blut und Einstein anzubeten? und ihn als ihren König anzubeten. Ich sage dir, ich will es nicht. Denn ohne Gott ist die Freiheit ihm genommen. Im Rathaus wo die macht und in der Schule und auf der Universität wo alles Wissen lagert. Vielleich bist Chronos Du mit Einstein letzten Endes doch verschwagert. God said let Newton be and all was light. Ach lieber Gott entschuldig bitte den Missbrauch von deinem Namen Du weißt es doch am besten wie nötig Dich wir Menschen haben. Entschuldige Missbrauch von deinem Namen. Du weißt wie nötig dich wir Menschen haben. =================== Verfault Ich hab mir zu erzählen vorgenommen Gedanken die mir durchs Gemüte ziehn was aber möcht' durch diese Tasten kommen an grauen Tagen wo ich ratlos bin. Dürfte ich stammeln oder sollt ich schweigen Wo ist der Richter der bestimmt was gut Beschämt würd ich die eigne Schwächen zeigen. Beschämt muss ich die eignen Schwächen zeigen. Ich bin erkrankt an der Sonettenwut Der Krankheit Name ist Sonettenwut. Des Lebens Inhalt ist das fleiß'ge Schaffen Was aber wenn's Geschaff'ne fauler Mist Dann muss der Glaube mich zusammenraffen dass Leidenschaft der Wert der Schöpfung ist Im Grab der Leib in Fäulnis sich zersetzt, und im Sonett zeigt es der Geist schon jetzt die zeigt in dem Sonett der Geist schon jetzt der Geist zeigt Fäulnis im Sonett schon jetzt und im Sonett der Geist zeigt sie schon jetzt und im Sonett der Geist verfault schon jetzt Was ist's Geheimnis des Gedichtes dass die gezwungne Sprache fruchtbarer (more fertile) erscheint ===================== Die Gegenwart ist subjektiv. Sag mir, wie soll ich nun Vergangenheit verstehen so dunkel dass ich mich in ihr verlier soll ich's versuchen, soll ich weiter gehen? Die Gegenwart ist Muster fürs Erleben von der Zeit. Erinnertes Bewusstsein, Vergangenheit ist gleichfalls subjektiv. das unvermeidlich geht ins Vorige zurück Gegenwart verschmilzt mit Vergangenheit. Bedenk dass Zukunft und Vergangenheit dass alle drei nur aus der Gegenwart und Gegenwart nur aus der Gegenwart betrachtet werden können. Die ist der Schlüssel womit die Rätsel aufgeschlossen werden können die Rätsel aufzuschließen. Alle drei Gegenwart Vergangenheit und Zukunft besetzen mein Bewusstsein. Die Zeitspanne (der Wirkung) meiner Handlung betrachte ich als Gegenwart. Hingegen ist Vergangenheit der Teil des mir bewussten Zeitraums wo meine Handlung unmöglich ist. Der Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist, dass ich den Zeitraum meines Handelns als Gegenwart erlebe, indessen die Vergangenheit ein Zeitraum wo mir das Handeln unmöglich ist. If (the intention of) my active, "present", consciousness defines the present and if that consciousness occurs in the stream of time, then anything of which I am conscious, then any object of that consciousness must be in the past, not excluding my consciousness of "the present" itself. Thus any account or description of the present must be, by definition, also a component of the past; as indeed, all awareness of the past must occur in an albeit transient present awareness. (Rightly or wrongly) I regard "the present" as that portion of the proximal "past" which I intend to alter, influence, "impact" by my action. Accordingly, there is (exists) in fact and in function, a fusion of present and past, which needs to be disentangled by contemporaneous, present reflection. So far as the future is concerned, it, of course, is also anticipated, recognized in "present" consciousness. The future, like the past, is apprehended in "the present", but differs from the past: a) that the future may be modified by my action, while by definition, the past cannot be modified by my action. The present, in turn, is what _can_ be modified by my action. The future remains uncertain, and as such cannot be modified by my present actions until the future becomes actualized in the present. Note that a future action is remote from and unassociated with the present. Note that consciousness of the subjective present becomes becomes objective with the playing of music or listening to music. It also becomes objective in speaking or in listening to the spoken word. The subjective present becomes objective in any social activity, to the extent that the individual is absorbed by it. Note that memory, the subjective past is expanded and transformed by the telling (erzählen) of it. The story becomes both myth and history. By its nature, language is a bridge between the subjective experience of the speaker and the permanence of the spoken (or written) words, which become a fixed and immutable reference to the hearers or readers, although it will admittedly have differing subjective meanings, not only among different individuals, but for the same individual at different moments and in different phases of his experience (life). Language also presents itself as an essential instrument for the control and unification of social behavior (conduct); in legal definitions, prescriptions, regulations, laws, constitutions, all of which are susceptible to varying and diverse interpretations. Such documents are legal instruments which serve not only to integrate the individual into (his) society, but also to bind the past into the present. Related is the function of language as the framework of a spurious reality, conveniently referred to as myth, contrasted with scientifically validated and valid history. The spuriousness of ostensibly and presumably scientifically "truthful" history, is very important and requires to be examined in detail. am 6. Mai 2020 Ich weiß verwickelte Vergangenheit ist meine eigene Erinnerung ergänzt, erweitert von Erzählungen, von Ausstellungen und Urkunden welche auf die Vergangenheit hinweisen oder hinzuweisen scheinen, tatsächlich aber selbst subjektive Wahrnehmung sind. Der Korpus, das gesamte dieser Erzählungen, Ausstellungen, Bilder, Statuen - und neuerdings electronische Ton und Bildaufnahmen, ein Korpus an dessen Herstellung ich als Historiker unvermeidbar beteiligt bin ist die "Geisteswissenschaft" die wir Geschichte nennen. Die wesentliche Bedeutung der Begriffe Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft, dass sie sie sich gegenseitig widersprechen, und somit sich gegenseitig aufheben. Die Naturwissenschaftler behaupten, dass ihr Tun und Lassen ungeistig sind, dieweil ihre Spitzenleistung, die Mathematik, ein Gipfel der Geistigkeit ist. Die Geisteswissenschaftler leugnen, dass ihr Tun und Lassen zuletzt nur als Ausdruck menschlicher Natur verständlich ist und sinnvoll, bedeutend, wird. ================= Ein jeder von uns lebt in einer Welt die zugleich als subjektiv und als objektiv verstanden werden muss. Sie ist objektiv insofern wir alle derselben Umwelt, denselben Städten und Dörfern, Wiesen und Wäldern, Bäumen und Bergen, Sonne Mond und Sternen ausgesetzt sind, denselben Büchern und Veranstaltungen, wie etwa Radio, Fernsehen, Internet ausgesetzt sind. Sie ist subjektiv insofern wir verschiedenen Wahrnehmungen, unterschiedlichem Verständnis ausgesetzt sind, und dies nicht nur, weil unsere Beteiligungen sich über verschiedene, unbestimmte, und letzthin unbestimmbare Zeiten erstreckt, aber nicht weniger bedeutend, weil wir verschieden veranlagt sind. Das subjektive Erleben ist unmittelbar aber flüchtig und wandelbar, es ist sachlich unbestimmbar und demgemäß unmitteilbar. Aber die objektive Erfahrung ist unvermeidlich hypothetisch. Sie wird von Situation zu Situation von Umstand zu Umstand zusammengefügt. Wirkt aber dennoch als praktisch zwingend auf das Betragen des Einzelnen. am 7. Mai 2020 Der Schlüssel zum Verständnis meiner Welt ist mein Bewusstsein. Alles was ich kenne. was ich vergangen, was ich künftig nenne, in diesem Geistes(w)(h)ort ist längst bestellt. in diesem Lebenshort ist längst bestellt. in dem Erlebenshort ist längst bestellt. Bewusstsein ist so flüchtig und vergänglich Sein Inhalt, kaum erkannt, ist schon dahin. Und eine Zukunft ist mir sehr verfänglich, (unbegreiflich) Vergangenes entzieht sich meinem Sinn Beständigkeit die süchtig ich ersehn bleibt aus, wo nicht beständig ich mich täusche. Welch Wunder, meine Welt, mein ich bestehn! inmitten unverständlicher Geräusche. Geräusche, störend, die genau genommen von Innen, nicht von Außen kommen.