Die Gegenwart ist subjektiv. Sag mir, wie soll ich nun Vergangenheit verstehen so dunkel dass ich mich in ihr verlier soll ich's versuchen, soll ich weiter gehen? Die Gegenwart ist Muster fürs Erleben von der Zeit. Erinnertes Bewusstsein, Vergangenheit ist gleichfalls subjektiv. das unvermeidlich geht ins Vorige zurück Gegenwart verschmilzt mit Vergangenheit. Bedenk dass Zukunft und Vergangenheit dass alle drei nur aus der Gegenwart und Gegenwart nur aus der Gegenwart betrachtet werden können. Die ist der Schlüssel womit die Rätsel aufgeschlossen werden können die Rätsel aufzuschließen. Alle drei Gegenwart Vergangenheit und Zukunft besetzen mein Bewusstsein. Die Zeitspanne (der Wirkung) meiner Handlung betrachte ich als Gegenwart. Hingegen ist Vergangenheit der Teil des mir bewussten Zeitraums wo meine Handlung unmöglich ist. Der Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist, dass ich den Zeitraum meines Handelns als Gegenwart erlebe, indessen die Vergangenheit ein Zeitraum wo mir das Handeln unmöglich ist. If (the intention of) my active, "present", consciousness defines the present and if that consciousness occurs in the stream of time, then anything of which I am conscious, then any object of that consciousness must be in the past, not excluding my consciousness of "the present" itself. Thus any account or description of the present must be, by definition, also a component of the past; as indeed, all awareness of the past must occur in an albeit transient present awareness. (Rightly or wrongly) I regard "the present" as that portion of the proximal "past" which I intend to alter, influence, "impact" by my action. Accordingly, there is (exists) in fact and in function, a fusion of present and past, which needs to be disentangled by contemporaneous, present reflection. So far as the future is concerned, it, of course, is also anticipated, recognized in "present" consciousness. The future, like the past, is apprehended in "the present", but differs from the past: a) that the future may be modified by my action, while by definition, the past cannot be modified by my action. The present, in turn, is what _can_ be modified by my action. The future remains uncertain, and as such cannot be modified by my present actions until the future becomes actualized in the present. Note that a future action is remote from and unassociated with the present. Note that consciousness of the subjective present becomes becomes objective with the playing of music or listening to music. It also becomes objective in speaking or in listening to the spoken word. The subjective present becomes objective in any social activity, to the extent that the individual is absorbed by it. Note that memory, the subjective past is expanded and transformed by the telling (erzählen) of it. The story becomes both myth and history. By its nature, language is a bridge between the subjective experience of the speaker and the permanence of the spoken (or written) words, which become a fixed and immutable reference to the hearers or readers, although it will admittedly have differing subjective meanings, not only among different individuals, but for the same individual at different moments and in different phases of his experience (life). Language also presents itself as an essential instrument for the control and unification of social behavior (conduct); in legal definitions, prescriptions, regulations, laws, constitutions, all of which are susceptible to varying and diverse interpretations. Such documents are legal instruments which serve not only to integrate the individual into (his) society, but also to bind the past into the present. Related is the function of language as the framework of a spurious reality, conveniently referred to as myth, contrasted with scientifically validated and valid history. The spuriousness of ostensibly and presumably scientifically "truthful" history, is very important and requires to be examined in detail. am 6. Mai 2020 Ich weiß verwickelte Vergangenheit ist meine eigene Erinnerung ergänzt, erweitert von Erzählungen, von Ausstellungen und Urkunden welche auf die Vergangenheit hinweisen oder hinzuweisen scheinen, tatsächlich aber selbst subjektive Wahrnehmung sind. Der Korpus, das gesamte dieser Erzählungen, Ausstellungen, Bilder, Statuen - und neuerdings electronische Ton und Bildaufnahmen, ein Korpus an dessen Herstellung ich als Historiker unvermeidbar beteiligt bin ist die "Geisteswissenschaft" die wir Geschichte nennen. Die wesentliche Bedeutung der Begriffe Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft, dass sie sie sich gegenseitig widersprechen, und somit sich gegenseitig aufheben. Die Naturwissenschaftler behaupten, dass ihr Tun und Lassen ungeistig sind, dieweil ihre Spitzenleistung, die Mathematik, ein Gipfel der Geistigkeit ist. Die Geisteswissenschaftler leugnen, dass ihr Tun und Lassen zuletzt nur als Ausdruck menschlicher Natur verständlich ist und sinnvoll, bedeutend, wird. ================= Ein jeder von uns lebt in einer Welt die zugleich als subjektiv und als objektiv verstanden werden muss. Sie ist objektiv insofern wir alle derselben Umwelt, denselben Städten und Dörfern, Wiesen und Wäldern, Bäumen und Bergen, Sonne Mond und Sternen ausgesetzt sind, denselben Büchern und Veranstaltungen, wie etwa Radio, Fernsehen, Internet ausgesetzt sind. Sie ist subjektiv insofern wir verschiedenen Wahrnehmungen, unterschiedlichem Verständnis ausgesetzt sind, und dies nicht nur, weil unsere Beteiligungen sich über verschiedene, unbestimmte, und letzthin unbestimmbare Zeiten erstreckt, aber nicht weniger bedeutend, weil wir verschieden veranlagt sind. Das subjektive Erleben ist unmittelbar aber flüchtig und wandelbar, es ist sachlich unbestimmbar und demgemäß unmitteilbar. Aber die objektive Erfahrung ist unvermeidlich hypothetisch. Sie wird von Situation zu Situation von Umstand zu Umstand zusammengefügt. Wirkt aber dennoch als praktisch zwingend auf das Betragen des Einzelnen. am 7. Mai 2020 Der Schlüssel zum Verständnis meiner Welt ist mein Bewusstsein. Alles was ich kenne. was ich vergangen, was ich künftig nenne, in diesem Geistes(w)(h)ort ist längst bestellt. in diesem Lebenshort ist längst bestellt. in dem Erlebenshort ist längst bestellt. Bewusstsein ist so flüchtig und vergänglich Sein Inhalt, kaum erkannt, ist schon dahin. Und eine Zukunft ist mir sehr verfänglich, (unbegreiflich) Vergangenes entzieht sich meinem Sinn Beständigkeit die süchtig ich ersehn bleibt aus, wo nicht beständig ich mich täusche. Welch Wunder, meine Welt, mein ich bestehn! inmitten unverständlicher Geräusche. Geräusche, störend, die genau genommen von Innen, nicht von Außen kommen.