Nach 60 Jahren, zurück zum Anfang, zum Nachdenken über den Zweifel an der gedeuteten Welt. Dass es sich nicht lediglich um saure Trauben handelt, ist ersichtlich daraus, dass ich nicht der Einzige bin, der es nicht vermag diese gedeutete Welt zu schlucken, und dass es auch aus naturwissenschaftlicher Perspektive, ein Zweifel ist, der das Gesellschaftswissen, der den "Fortschritt" treibt. In Laufe der sechzig Jahre hat sich mein Zweifel an der Entzifferung der Welt geübt, am vornehmlichsten mit der Einsicht dass diese gedeutete Welt kein allgemein wahrnehmbarer, verständlicher Gegenstand ist, kein objektives Objekt dessen Teile in erkennbarer, beschreibbarer Weise dynamisch, wie die Teile einer gigantischen Weltlokomotive, irgendwelchen quasi-newtonschen Gesetzen gehorchend, unser Erleben bestimmen und beherrschen. Nein, zugrunde ist die Einsicht und schließlich die Überzeugung, dass diese Welt eine Vorstellung ist, ein Geistesgebilde dessen Einfluss der Einzelne unterliegt, und an dessen Gestaltung und Erhalten, er, der Einzelne, durch seine eigene Tätigkeit in einem wenn auch nur minimalen Grade, beteiligt ist. Die Zeit, der Raum, der Stoff, die Gegebenheiten des Rechnens, der Sprache: sie alle sind Ergebnisse der geistigen Fähigkeiten und Tätigkeiten der Menschen als Gesellschaft aber auch als Einzelne.