An die ferne Geliebte Sonetten Zyklus als Liebesbrief Mein liebes Kind, Entschuldige bitte diesen Angriff auf Deine Einsamkeit. Ich bin mir sehr wohl bewusst, wie weit einen neuen Brief von mir zu empfangen entfernt ist von Deinem eigentlichen Verlangen, mit mir zusammen zu sein, wie einst. Wohl bemerkt, dieser Brief, wie sein Vorbild, muss sich an die Geliebte richten die unendlich weit entfernt ist, und die unendlich weit entfernt bleiben muss, denn nur die Ferne verhindert den Kuss und den verhängnisvollen Zusammenbruch der Gefühle den er unvermeidlich nach sich zöge. Es muss ein Brief in die Ferne sein, an ein Mädchen das seit vier Jahren unerreichbar war, an ein Mädchen das heute Abend nicht erreichbar ist, an ein Mädchen das nie wieder erreichbar sein wird. Sie wird bis an mein Ende unerreichbar bleiben, denn dem Alter von neunzig Jahren ist nur eine Brief an eine ferne Geliebte erlaubt. Ein Brief an eine nahe Geliebte wäre eine Geschmacklosigkeit, prima facie Bezeugung von absichtlichem Betrug. Habe vergebens versucht mit iambischen Versen den Weg zu Chronos zu bauen und freizulegen. Es wollte mir aber nicht gelingen, vielleicht weil es zu schwierig ist, ungestalte Gedanken in die Strömungen unbestimmbarer Winde, von denen man nicht weiß woher sie kommen oder wohin sie sich verziehen, auszuhauchen. Hingegen finde ich es anregend einen Brief an Dich aufzusetzen und Dir mein Denken zu erzählen, selbst wenn am Ende ein solcher Brief zu blöd erscheint, um abgesandt zu werden. Mit der Physik kam ich zum ersten Mal als 15 jähriger Abiturient in der Germantown Friends School in Berührung. Ich war der jüngste und fähigste Schüler in der Physikklasse, begeistert und bezaubert von der Gelegenheit die Welt die mich umgab mit rechnerischen Formeln die mir selbstverständlich schienen, auszumessen. Ich war nun entschlossen auf der Universität Physik zu studieren. Es kam aber anders, denn auf der Universität wurde ich nicht nur mit höherer Mathematik sondern zu gleicher Zeit mit Literatur, mit Dichtung und mit Philosophie vertraut, mit Vorstellungen die mir um vieles zwingender schienen, als die anschauungslose Symbolik der integral und differential Rechnung, welche anfing mich auf enttäuschende und bedrückende Weise zu langweilen. So vieles Andere schien mir erbaulicher, und, wenn ich es aussprechen darf, geeigneter mich vor den Alltagsplagen zu schützen, wenn nicht gar mich von ihnen zu erlösen. Als ich diesem Disinteresse zufolge das erste Mathematikexamen vorbeigeschrieben hatte, wurde mir klar wie wenig das Physikstudium mich zufriedenstellen würde, und wie erheblich die Gefahr eines Scheiterns aus langer Weile. Ich sattelte um auf die Gebiete der Literatur und Geschichte, mit dem Vorbehalt der Möglichkeit an einem künftigen Tage zu den Grundfragen der Physik die mir damals, insofern ich sie überhaupt ahnte, undurchdringlich verschleiert schienen, zurückzukehren. Für den Versuch, heute, nach 74 Jahren, auf umwegigen, unkonventionellen Pfaden zur Physik zurückzukehren, wage ich folgende Erklärung: Mein Studium von philosophischen, historischen und literarischen Schriften hat mich zu folgenden Beschlüssen geführt: Erstens, dass die einzige Urgewissheit auf die ich mich verlassen darf, schlicht und einfach mein eigenes Erleben ist, das Denken, Fühlen und Empfinden das mir den Augenblick, das mir die vorläufig unbestimmt begrenzte Gegenwart sinnvoll macht. Zweitens, dass die jeweilige Beschaffenheit meines Gemüts nicht nur als Ausdruck des Erbguts und der lebenslangen Reibung an der Außenwelt, sprich, Erfahrung, verstanden werden muss, sondern in hohem Maße als Folge der Vergesellschaftung und der Gesellschaft, mit anderen Worten, als Herdenerscheinung und als Ausdruck des Herdeninstinkts. So entwickelt sich, meinem Verstehen gemäß, die Sprache (ausschließlich) aus gesellschaftlichen Umständen, aus den Notwendigkeiten von zwei oder mehr Menschen sich miteinander zu verständigen. Die Mathematik erscheint auf dieser Szene als ein Symbolinstrument welches über die Sprachverständigung weit hinaus greift indem die Mathematik nicht nur Mitteilung (von Erfahrungen) bewirkt, sondern ein identisches geistiges Verhalten und identische geistige Handlugen (Vorgänge) von mehreren einzelnen Menschen erzwingt. Die Musik hat manche Ähnlichkeiten mit der Mathematik, ins Besondere, Duet, Trio, Quartett, und darüber hinaus die Kammer- Orchester- und Opernmusik erfordern in einer Weise die ähnlich und vergleichbar ist mit der Mathematik, die zwangshafte erzwungene Gleichheit der Handlungen, z.B., die Eindeutigkeit des Takts, die Übereinstimmung der Töne, durch quasi-gemeinsame Bogenstriche, Tropetenstöße, Paukenschläge, wie sie sich aus dem Zusammenwirken einzelner individueller Menschen ergeben. Drittens, die Sprache als Verständigungsinstrument, als Geschichte, als Märchen, als Mythos, bewirkt unter den Menschen die sie hören und sprechen das Bewusstsein einer virtuellen Wirklichkeit; einer vom einzelnen Menschen anderweitig nie erlebte, künstliche, imaginäre, virtuelle Wirklichkeit welche sich selbst bestätigt oder zu bestätigen scheint. Diese virtuelle Wirklichkeit umfasst (umschließt, beinhaltet) nicht nur den geistigen Raum des Zeitungsberichtes, der herkömmlichen Geschichte und der Geschichtswissenschaften; sie liefert auch den Wirklichkeitsraum auf welchen die Naturwissenschaften, einbeschlossen die Chemie und in gegebenem Fall, die Physik, sich verlassen. Ins Besondere: Der Begriff der Zeit ist ein Geschöpf der genannten virtuellen Wirklichkeit, oder vielleicht genauer, ist ein Geschöpf des Bewusstseins dieser virtuellen Wirklichkeit. Viertens, erst die soeben beschriebene aus dem Einzelerleben und aus der Einzelerfahrung abgeleitete analytische-synthetische virtuelle Wirklichkeit bietet den Standort, die Plattform, die Bühne, bietet die geistige Möglichkeit für die Beschreibung und Erklärung des Erlebnis-Begriffes der Zeit. (Ich meine, das Erleben der Zeit schlägt im Begriff der Zeit nieder, und der Begriff der Zeit wird wirklich-lebendig indem der Einzelne ihn sein anderes Zeit-Erleben erweiternd in dieses einfügt.) Was heißt Zeit? Demgemäß ist der triftige Denkansatz (approach) zum Zeitberiff ein philologischer, nicht wie man gewöhnlich voraussetzt, ein physikalisch mathematischer. Zeit ist ein Wort das ich als Kind mit dem Sprachschatz des Elternhauses übernommen und mir angeeignet habe. Es schöpft seinen Sinn aus den Umständen unter denen es ausgesprochen wird, und auf die es weist. Es lässt sich übersetzen ins Englische als "time", ins Französische als "temps", ins Lateinische als "tempus", ins Griechische als Chronos. Bemerkenswert ist es, wie die Bedeutung des Wortes Zeit in der Muttersprache schwankt, umso mehr die Bedeutungen der vermeintlich wortgetreuen Übersetzung in eine andere Sprache. So sagt man im Englischen: every time the sun rises. Auf Deutsch heißt es nicht jede Zeit, sondern: jedes Mal wenn die Sonne aufgeht, und im Französichen: nicht Chaque temps, sondern chaque fois. In Anbetracht solcher Veränderlichkeit, habe ich mir die genaue Begriffsbestimmung, die Antwort auf die Frage, wie "Zeit" ausgelegt werden sollte, vorbehalten. Meinem Empfinden und Gebrauch gemäß, ist Zeit ein Erlebensströmen das weder Anfang noch Ende aufweist. Andere Begriffsbestimmungen von Zeit sind denkbar. Ich überlasse sie anderen. Mein Vorgehen gewinnt historische Bestätigung insofern dem Mythos gemäß, Chronos weder Anfang noch Ende, weder Vater noch Mutter hat. Meine Bestimmung von Zeit als Fluss, fordert zusätzliche Bestimmungen von Zeitspannen, von Zeitpunkten, von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich weise darauf hin, dass es möglich ist die genannte Zeitproblematik durch verwickelte mathematische Vorgänge und Berechnungen zu verschleiern, nicht aber sie aufzulösen. am 6. Februar 2020 Ähnliche Erwägungen wie bei der Konstatierung der Zeit aus Sprache, aus Erinnerung, aus unmittelbarem Erleben, aus den Gefühlen, aus dem Denken, aus gesellschaftlichem Verkehr, aus (anhäufender) kumulativer Mitteilung zwischen Gesellschaftsmitgliedern ... walten auch bei der Feststellung, bei der Konstatierung der Attribute, Eigenschaften, Anhängsel des Zeiterlebnisses; entstehen und bestehen außerhalb jeglichen Rahmens der Wissenschaft, werden dann aber in akademischer Umgebung und infolge akademischer Bemühungen gesondert und verfeinert (refined) und werden dann zu formellen (mathematisch gefärbten) Begriffen welche hinfort (aber irrtümlicher Weise) das (Zeit)Erleben zu begründen, unterhalten (maintain) und zu bestimmen (kontrollieren) beanspruchen. Ich meine spezifisch jetzt, einst, vergangen, zukünftig, gegenwärtig, bestehend, bleibend, vergänglich. Diese und viele andere ähnliche Worte in den deutschen, englischen, französischen, lateinischen, griechischen Sprachen worin meine linguistischen Kenntnisse bestehen, und bedeutsamer noch mir unbekannte Worte in mir fremden Sprachen erweitern das Spektrum einschlägiger Zeitbegriffe ins unüberschaubare. Die Voraussetzung (presumption) sie alle aus einem mathematisch physikalischen Urbegriff der Zeit abzuleiten, oder auch sie auf einen solchen zurückzuführen ist ein Witz. Jetzt gilt es die verschiedenen Worte/Begriffe in denen das Zeiterlebnis niederschlägt einzeln zu beschreiben, diese Ausdrücke auf das vielfältige Erleben zurückzuführen, und zu untersuchen wie mathematisch wissenschaftliche Begriffe der Zeit sich aus dem Erleben entwickelt haben, und dies Erleben künftig zu kontrollieren und zu erweitern beanspruchen. Die Hermeneutik des Zeitverständnisses möchte dann als Muster für die Hermeutik der weiteren Physik dienen, und darüber hinaus, für die Hermeutik der Erkenntnisvorgänge überhaupt. Bei all diesen Überlegungen ist es unvermeidlich, dass die Überlagerungen von Ich und Wir, vom Einzelnen und von der Gesellschaft eine bedeutende Rolle spielen, eine Rolle welche ich vorerst unbetrachtet lasse, welche ich jedoch später bei passender Gelegenheit untersuchen möchte und muss. Was heißt Gegenwart? Unbestreitbar sind Erleben und Begriff von Gegenwart die unmittelbarste Gegebenheit der Zeit; und doch scheint (schon) am Anfang der Betrachtung die Unterscheidung von Gegenwart und Zeit, problematisch; wo alsbald der Versuch ihr nachzuspüren zu dem Beschluss führt, dass diese Unterscheidung undurchführbar ist, dass letzten Endes, Gegenwart und Zeit sich nicht von einander trennen lassen. Wenn wir dennoch zwei Worte benötigen um das Einzige zu bedeuten, so sollte diese Anomalie auf die Tatsache weisen, dass der Zeitbegriff, und somit das Zeiterleben mit bisher unbemerkten und unerkannten Widersprüchen behaftet sind, deren Enthüllung ich - und wir - uns nicht länger entziehen sollten. Dass der Höhepunkt der Gegenwart "jetzt" ist, erlaubt keinen Zweifel, bleibt jedoch ohne "genaue" Feststellung was "jetzt" bedeutet, nur ein Wort, ein Begriff vorerst lediglich im Bereich der Sprache. Die Frage ob "jetzt" über eigenen Inhalt verfügt mutet mich an als fast albern. Denn meine Handlung verbürgt das Jetzt; und umgekehrt. Ohne das Jetzt ist meine Handlung unmöglich. Abwesend meine Handlung, erlischt das Jetzt. So erscheint, so ergibt sich das Jetzt als Schnittbereich von Ich und Welt, als Mittlung zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Innen und Außen, Wenn "jetzt" über eigenen Inhalt verfügen soll, muss "jetzt" ein Ausmaß besitzen. Anderweitig wäre "jetzt" nichts als Trennungspunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft, und somit würde Handlung unmöglich, ausgeschlossen. Mit der Ausschließung des Inhalts, der Spanne des "Jetzt", würde auch die Handlung ausgeschlossen. Weder in der Vergangenheit, noch in der Zukunft vermag ich zu handeln. Demzufolge wenn es Handlung geben soll, muss es auch eine mit Ausmaß behaftete Gegenwart geben. Demgemäß bestimmt meine Handlung meine Gegenwart. Möchte es auch umgekehrt sein, dass eine anderweitig unzugängliche Gegenwart meine Handlung bestimmte? dass die anderweitig inaccessible, unzugängliche, indefinable, unbestimmbare Gegenwart durch die Handlung gesetzt, begrenzt, bestimmt würde. Es wird klar, es wird offenbar, dass es sich um Annäherungen, um Approximationen handelt, in Bezug auf das Ausmaß der Gegenwart, sowohl auch wie in Bezug auf die Art, Bestimmung, Begrenzung, und Definition der Handlung. Es wird weiterhin offenbar und klar, dass zwischen dem Erleben, dem Erlebten und dessen sprachliche Beschreibung, Bezeichnung, Bestimmung, Begrenzung, Definition, eine Kluft, eine Mauer, ein Graben von Unbestimmtheit und letzten Endes auch Unbestimmbarkeit besteht. Eben, jetzt, an diesem Punkte im Verlauf der Zeit, will es mir scheinen dass der Weg zu Chronos zu einer breiten DMZ der Gedanken führt wo Gegenwart und Handlung einander gegenüber liegen ohne sich zu berühren; und die DMZ die Unmöglichkeit eines Vergleichs beurkundet, beweist. Das Wort Gegenwart besagt und betont die unmittelbar gegebene Notwendigkeit der anderweitig ungreifbaren inaccessible unzugänglichen Zeit fürs Leben, fürs Erleben und für die Handlung. Das Wort Vergangenheit besagt und betont die unerbittliche Unerreichbarkeit des Gewesenen, dessen was gewesen, gestorben, verkommen, dessen was nicht mehr besteht, und dennoch mittels der Erinnerung im Geist bezeugt und verankert, den Geist bestimmt und regiert. Vielleicht ist das Wort Erinnerung der Schlüssel zu Wesen der Zeit. Das Wort Zukunft besagt und betont die unerbittlichliche Unerreichbarkeit des noch nicht Seienden und des vielleicht niemals Seienden; und somit beurkundet das Wort Zukunft die pathetische Unvollkommenheit und Unzulänglichkeit des gegenwärtigen Erlebens, und vielleicht des Lebens überhaupt. Einerseits die fließende, ungeteilte dahinströmende Zeit, anderersets die in immer längere unüberschaubare und unüberlebbare Strecken geteilte Zeit, die sich zurückfolgen lässt bis auf den Urknall, den Anfang aller Zeit, zurück auf den Anfang des Seins überhaupt, und die sich vorwärtsfolgen lässt bis wohin? Bis an die Höchstgeschwindigkeit, die Propagationsschnelle des Lichts wo Zeit und Raum mit einander verschmelzen, beide extreme, beide äußerste Grenzen uns unerreichbar, oder auch nicht Sinne kennen. Jener entwerfende Geist, welcher das Irdische meistert, liebt in dem Schwung der Figur, nichts wie den wendenden Punkt. Sieh und erkenne das sich drehende Rad das aus nichts als sich wendenden Punkten besteht. Bedenke das große Geheimnis des Wendepunkts, in dem auch die Trennung der Zeit, und diese Trennung besonders, sichtbar und unverkennbar wird. Wir maßen uns an die Welt zu erkennen, indem wir sie in ad infinitum kleinere kürzere Teile spalten. Der Wendepunkt ist die einzige mir gegenwärtige Erscheinung, welche den Punkt der Wende, und somit den Punkt der Zeit sichtbar macht. Vergrößert man den Wendepunkt einer geschwungenen Linie, so verwandelt er sich in eine gerade Linie. Vergrößert man den Schneidepunkt zwei sich kreuzender Linien, seien sie nun gerade oder gebogen (curved), so stößt man auf eine Leere, auf ein nichts. Sollte ich schreiben, dass man auf einen Nullpunkt stößt? Das sind trächtige, so manches erklärende Erscheinungen. Was besagen sie? Gibt es noch andere? Der Grenzwert der Tangentenzahl eines Kreises ist unendlich, undn wird so lange der Kteis besteht weder durch dessen Größer Werden noch durch dessen Schwinden verändert. Der Grenzwert einer sich unendlich vergrößernder Kreuzung von zwei oder mehr geraden Linien ist null. Die Kreuzung ist leer. Die Werte Null und Unendlich vermögen zu sein und nicht zu sein, zu bestehen und abwesend zu sein, vermögen aber weder steigen noch schwinden. Der Zwang der mathematischen Feststellung (Behauptung) entspricht einer jeweiligen Beschaffenheit des Gemüts. am 11. Februar 2020 Wie bestimme ich Gegenwart im Allgemeinen? Wie bestimme ich Handlung im Allgemeinen? Was ist meine jetzige Gegenwart? Was ist meine jetzige Handlung? Auf keine dieser vier Fragen habe ich eine Antwort. Wie muss ich in Abwesenheit von diesbezüglichen Antworten, mein Denken steuern? Was besagt es dass ich in einer Gegenwart zu leben vermag, deren Begriff ich nicht bestimmen kann? Was besagt es dass ich eine Handlung zu begehen vermag, deren Begriff ich nicht bestimmen kann? Die Länge einer Linie, sei sie nun frei oder sei sie einen Kreis berührend oder sei sie eine andere Linie schneidend, vermag beliebig ins Unendliche verlängert oder ins Infinitesimale verkleinert werden. am 13. Februar 2020 Denken beißt sich an den eigenen Schuhriemen (Schuhsenkeln) (Schnürsenkeln) in die Höhe zu ziehen. Ich beabsichtigte das Unerlaubte, mittels des Denkens das Denken zu steigern, zu verfeinern, zu stärken, zu schärfen. Und ich fahre fort es zu beabsichtigen. Man kann das Denken lernen, wie man lernt ein musikalisches Instrument zu spielen. Es gibt eine Kunst des Denkens, wie es eine Kunst des Rechnens, des Musizierens, vergleichbar mit jedemanderen Gewerbe. Die Denkenskunst fordert nicht nur Intelligenz; sie fordert vor allem Paideia. Die Gleichzeitigkeit mit dem Gotte, mit dem Göttlichen, mit Jesus, mit Chronos Samtidighet, ist das eigentliche philosophische Aufgabe. Was bedeutet Gleichzeitigkeit mit dem Ewigen, mit dem ewigen Gotte. War Christus vergänglich? Wie wäre es dann möglich gleichzeitig mit ihm zu sein? Ist er aber ewig, wie wäte es dann möglich nicht gleichzeitig mit ihm zu sein? Wenn ich zuvor betonte, der Ausgleich (Vergleich reconciliation) von subjektiver mit objektiver Theologie, der Gleichzeitigkeit (samtidighet) mit der Vergangenheit der Beziehung zum Gott, so betone ich nunmehr dass es jetzt um die Zeit, um die Relativität, um die Atomtheorie, umd die moderne Wissenschaft, um die zeitgenössischen Wissenschaftsgötter, Einstein, Planck, Bohr, Heisenberg geht. Wäre Chronos die Antikenmaske der Mitglieder der Akademie der Wissenschaften? Oder umgekehrt, wären Einstein et al. die wahren Götter, und die Physik-Mathamtik Professoren ihre Priester?