Er ist bemerkenswert, der Kreislauf des Denkens, dass jedenfalls manchmal die Gedanken, die Überlegungen zu fast genau demselben Punk zurückkehren von wo sie ausgingen, wenngleich mehr müde und vielleicht ein wenig weiser. Dies auch betreffs der Zeit. Von langer Gedankenwanderung zurückgekehrt beschließe ich, dass ihr Wesen zu entdecken ist weder in den Sternen noch in dem Atom, sondern in meinem (Zeit)Bewusstsein dass sich unablässlich, fortwährend, wie eine Quelle ergießt, und so lange ich lebe, fortfährt sich zu ergießen. Vergleichbar mit dem Erleben von Freude, Schmerz, Hunger, Trauer, Eile und langer Weile. Und diese Quelle aufzufinden war es nicht nötig die Welt zu durchreisen. Oder doch? Zugegeben,dass dieser Schluss ein Kurzschluss ist, dass ich bewusst, viele Umwege ausschlagen, vermeiden musste, um an mein Ziel zurückzukehren, wenngleich das Ziel der Anfang war. Ich bin bereit die Einsteinsche, sogar die Newtonsche Berechnung der Zeit aufzugeben, nicht als ungültig, aber als für mich in gegenwärtiger Lage jedenfalls verfrüht. Ich vermute, ich behaupte, die Gedanken, das Denken engwickelt sich in naturgemäßen Schritten zur mathematischen Beurteilung auch der Zeit. Zum Beispiel, das Zählen von Tagen, Monaten, Jahreszeiten, Jahren, das Messen von Stunden, Minuten, Sekunden, ... es sind sämtlich Berechnungen die sich aus dem Alltag, aus dem täglichen Leben ergeben. Der Wissensdrang, die Weisheitsfahndung, erscheint dann auch als Ausdruck des Wettbewerbs zwischen den Menschen, dass der eine - in gegebenem Falle, ich selber, - mein Sein, meine Stärke, meine Wirksam- und Wirklichkeit - von einer vermeintlichen Überlegenheit meinen Mitmenschen gegenüber abzuleiten. Es ist jedoch eine Täuschung. Denn alles Menschliche ist vergänglich und sterblich; alles Sterbliche, hinfällig. Nichts bleibt, nichts überlebt. Letzten Endes gibt es nichts das überlebt, nichts das wirklich ist.