Nicht zu verkennen ist's Am Anfang war das Wort ist's mehr als Fragezeichen? oder wars nur ein Fragezeichen? Kommt helft mir, nein nich will nicht klagen, kommt Musen, Götter, Heil'ge kommt, kommt helft mir endlich zu befragen, das Wort das ich so oft gesucht das Wort das vielfach mich verflucht das Wort das ich so oft gesprochen, das Wort das ich so oft gebrochen das Wort worum ich oft gerungen Das Wort das ich so oft besungen Wer kommt, wer hilft mir weiter fort. Das Wort es ruft, konjekturiert mir ins Gemüt so manche Sachen. und wär ich nicht so aufgeblasen würd ich lachen, das Wort ich wills gestehn ist aber nun die einzge Pforte zu diesem großen dunklenhellen heilgen Orte, dem ich den Name Zeit gegeben, dem wir dem Namen Zeit gegeben, wer sind denn wir, liegt in dem Worte nicht das ganze Streben des Menschenwesens das sich vom Nichts des Chaos retten möchte Fast will mir's scheinen, ich komme über dies Wort nicht hinaus, bleib drinnen hängen, wie in einer Falle bis ich am Ende sicherlich mich gänzlich finde lächerlich. Wie ich's gebrauche hat Wort Zeit drei Teile der Zeitenpunt, die Zeitenweile, die aber währten nichts wenn nicht die Unterlage die große nimmer endendZeit sie trage, Zeit die nicht Anfang und nicht Ende hat. Sie taugt nichts, die etymologische Philosopie. Ein jeder lebt und stirbt an und für sich Ein jeder muss an und für sich zweifeln und denken. Das Denken das ich denke und die Sprache die ich spreche müssen und sind mein Denken und meine Sprache. Schämen sollte ich mich fremde Kleidung auch nur anprobiert zu haben. Ich bin nicht auf Chronos angewiesen um zu entdecken, um zu bestimmen, dass meine Zeit meine Zeit ist, und dass sie als solche weder Anfang noch Ende hat. Vielleicht ist's der Unsterblichkeitsglaube des Lebenden, Mag sein dass es die Sterbensangst des Sterbenden ist, die ich hier klagen, weilen, heule, jubeln höre. Zeit hat keinen Anfang weil es ein Vorher nicht geben kann, und weil ein Nachher unmöglich ist, hat sie kein Ende. Das ist keine Entdeckung mit einem Weltraumteleskop. Es ist eine Entdeckung von Innen, die aus der sprache selber quillt. Wir sollten, ich sollte der Sprache trauen, statt ihren Inhalt, ihre Botschaft zu leugnen, und wie ein Feigling vor mir selber wegzulaufen.