Wenn ich den Versuch mache das Leben und das Denken über das Leben zu begreifen, so entdecke ich die unbedingte Notwendigkeit mit mir selbst den Anang zu machen. Denn über wer und was ich bin, weiß ich am besten Bescheid. Ich möchte behaupten, wer und was ich bin, und was ich erlebt habe ist das Dringendste und Unmittelbarste, das Zuverlässigste, vielleicht, letzten Ende, das Einzige das ich weiß. Was ich unmittelbar denke, fühle, wahrnehme, und zu wissen meine, darin ist die Gegenwart in der ich lebe. Es ist leicht auf diese Gegenwart hinzuweisen. Sie erschöpfend zu beschreiben ist schwierig bis zur Unmöglichkeit. In der Erwartung schmilzt die Gegenwart in die Zukunft. In der Erinnerung schmilzt die Gegenwart in die Vergangenheit. Die Gegenwart ist niemals völlig, zulänglich erreichber, und wo sie an die Vergangenheit grenzt, wo sie in die Vergangenheit verschmilzt, wird vergeht die Gegenwart und wird unerreichbar und wird durch die Geschichten von vergangenen Gegenwarten ersetzt. Diese Geschichten sind Mythen, denn wo Gegenwart unerreichbar, wird sie durch (un)bewusste Erfindungen ersetzt.