Nicht nur das Sehen und Hören verwandeln das Gemüt, auch das Denken, und besonders dies. Das ist das Geheimnis der sogenannten Philosophie, dass sie das Gemüt, den Geist des Denkenden verwandelt. Somit wäre der Einzelne fortwährend in einem Vorgang (process) verwickelt der ihn stärkt und vertieft; denkbar aber auch das Gegenteil, dass das Denken sich selbst verdirbt, sich selbst aufhebt. Bedenke Goethes: Ich habe nie über das Denken gedacht. Das wäre ein krankhafter Zustand.