Die Ethik des Aristoteles scheint mir wie andere seiner Schriften, ein Spiel mit Begriffen und Worten, das von meiner Erfahrung und von meinem Erleben sehr weit entfernt bleibt, und das seine Macht, seinen Einfluss daraus schöpft, dass es sels bt in den Geist des Lesers eingegliedert und somit zu Erleben, zur Erfahrung wird; und das bei weitem mehr gültige Erleben übertuscht und verdeckt. Mein Krötenrettungslibretto drängt oder zwingt mich zur Überlegung der Ethik, mit dem was die Menschen (tatsächlich) getan - verbrochen haben den Anfang zu machen, also mit der Entführung Helenas und dem trojanischen Krieg den sie verhängte. Die Vergeltungsethik, will sagen Gerechtigkeit. Der entgegengesetzt, die Verständnisethik. Eine Handlung zu verstehen hieße dann sie zu entscnhuldigen. Denn der Verstehende versetzt sich geistog und seelisch an den Ort, an die Stelle des Handelnden. Zwei große Triebfedern der Existenz: das Gleichwerden, die Homoiosis; und das sich Absondern, das Fremdwerden, das sich entscheiden. Der Engel als Bote, als Mittler zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen. Warum sollte ihn das geschlechtslos machen? Die Geschlechtslosigkeit des Engels bezweugt nicht die Nebensächlichkeit, die Unbedeutung des Geschlechts, sondern im Gegenteil, dessen überwältoigende Bedeutungm nämlichb als Bote nicht nur zu männlichen Menschen sondern zugleich zu weiblichen Menschen. Als Himmelsboten ist es die Aufgabe der Musen nicht die Menschen zu richten sondern sie zu verstehen, und im Verstehen sich ihnen anzugleichen.