Die Sängerin Gelobt, bewundert, angehimmelt werden, mein schweres Schicksal, das mich schwindlig macht. Die meist berühmte Sängerin auf Erden, Besoldet werd ich um der Stimme Pracht. Zu ruhn auf Lorbeern ist mir nicht erlaubt, kaum Atem holen, muss stehts höher dringen. Am wesentlichsten, dass ihr an mich glaubt. Mein Dasein ist zu singen, nichts als singen. Verschmelzen muss ich meine scheue Seele mit viel Erdichtetem. Es bleibt mir fremd. Die Triller die ich meiner Kehl' befehle sind unbegreifbar wie mein Totenhemd. Zur Liebe nicht, zur Ehr war ich erkoren. Drum ging des Lebens Inhalt mir verloren.