Sprache ist niedergeschagener Geist, oder sollte ich schreiben, der Niederschlag des Geistes. Geist hält dem Erleben das Gleichgewicht. Was machten wir ohne Geist - und ohne Sprache? Die Gesellschaft ist lomplizierter, verwickelter als wir uns vorstellen. Gleichheit, equality, ist Täuschung, denn wir Menschen sind unseren Wesen gemäß ungleich; und haben trotz unserer Ungleichheit denselben Wert in den Augen Gottes - wenn er überhaupt Augen hat. Versuche die Menschen einander gleich zu machen sind problematisch, sind gefährlich. Menschen die einander gleich sind, sind Soldaten. Wäre Soldatentum das wirkliche, das eigenliche Menschsein? Nur in der Welt der Ungleichheit ist es möglich, dass sich ein jeder der Höchste ist. Ich frage, ist es gut, ist es notwendig dass ich der Höchste wäre (bin). Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich es aus kein Gott zu sein. Also gibt es keine Götter. Gegenwart und Hier sind Erscheinungen, sind Phänomene der Psyche, des Geistes. Sie sind Gegenstand von Zeit und Raum. Sie verwirklichen (mir) Zeit und Raum. Was nicht gegenwärtig ist, ist unwirklich, existiert nicht; was nicht hier ist, gleichfalls hat keine Existenz. Alles ist hier, und nichts ist hier. Mond Sonne und Sterne, auch die entferntesten sind "hier". Und auch Vergangenheit und Zukunft sind Jetzt, sind Gegenwart. Denn außer Vergangenheit und Zukunft hat Jetzt kein Bestehen. Diese unbd dergleichen Erwägungen sind Spiegel in welchen die Unmöglichkeit, die geheimnisvolle Unlösbarkeit des Menschengemüts widerspiegelt.