Mit den Tatsachen, dass dem Gedanklichen, dem Geistigen kein auffindbares Physisches, Körperliches, Mechanisches oder Chemisches entspricht, haben wir uns längst abgefunden. Darauf folgt die Aufgabe die Handlung der Herde zu lokalisieren und mit der Absicht und Einsicht des einzelnen Herdenmitglieds zu vereinbaren. Ich frage mich: gibt es ein Verständnis, eine Einsicht, eine Ansicht der Herde? Und wenn, wo und wie wäre sie festzustellen. Sind Zeitungsberichte Herdenwissen? Wie verhält sich Publizistik, Veröffentlichung zum Herdengeist? Wäre vielleicht der Journalismus die Brücke vom Individuellen zum Öffentlichen, vom Ich zum Wir? Vom Subjektivem zum wenngleich unechten Objektiven?