Über das Leben blick ich zurück und stelle die Frage, Über das Leben blick ich zurück, da kommt mir die Frage, wär das Vergangene irgendwie noch erreichbar? wär irgendwie noch erreichbar vergangenes Sein? [und frage ob es erreichbar ist,und wenn,] mit welchem Instrumentar, wär es schließlich zu fassen? mit Gefühlen vielleicht, mit Ahnungen oder mit schauriger Angst? mit Worten vielleicht, mit Reue oder mit Sehnsucht und bin ich glücklich, warum nicht mit Dankbarkeit Rufst das Verständnis zu Hilfe aber umsonst, Das Verständnis zu Hilfe aber ruftst du umsonst Das Verständnis rufst du zu Hilfe umsonst denn was du jeweils begreifst ist eben nur nichts als vertarntes Jetzt das dich täuscht und verführt. als eine vertarnte Gegenwart die dich täuscht und verführt. Die Worte, die Sprachen sollten dir helfen aber auch sie sind nichts als verdecktes Hier. Wechseln sie nicht von Jahr zu Jahr wenn nicht sogar von Stunde zu Stunde? Wo sollte der Halt da, wo die Verlässlichkeit bleiben? Photographieren ist schnell und mühlos verbracht Das Bild das jahrtausende Lang dem Gotte zum Trotz dessen heilige Weisung mockiert und verhöhnt, was ist aus dem Bilde geworden? der Gott bleibt bestehn. Das Bild zeigt nichts als sich selbst. Nichts als die Maske des Mädchens, der Frau der Geliebten. Nichts als die Maske des Todes so sehr.