Sehr geeherter Herr Kollege, Wegen der Menge familiengeschichtlicher Urkunden mit denen ich Sie überschüttet habe, sollte ich mich schämen, - und schäme ich mich, wünsche aber andererseits das Vorhandensein noch weiterer Belege nicht verschweigen. In der vergangenen Nacht, entdeckte ich in einem von mir bisher übersehenen Schubfach 1) die Liebesbriefe von meinem Vater an meine Mutter aus den Jahren 1926-1927, und 2) die umfangreiche Korrespondenz zwischen meinen Eltern zwischen dem 7. Dezember 1938 und dem 23. März 1939, als mein Vater in New York, und meine Mutter noch in Braunschweig lebte. Ich selber bin von den Erlebnissen meiner Kindheit in einem Maße ergriffen, dass ich beabsichtige in den kommenden Wochen die erwähnten Dokumente als abgelichtete PDF Karteien im Rechner zu speichern. Ich erwähne diese Umstände nur der Vollständigkeit halber; betrachte es als meine unmittelbarste Aufgabe, Ihnen wenn es möglich wäre, bei dem Sichten des schon übermäßig umfangreichen Stoffes und der Beschränkung Ihrer Berichte über die Meyers behilflich zun sein. Mit hoher Anerkennung für Ihre Bemühungen, und freundlichen Grüßen. Jochen Meyer