Bin heute Nachmittag überzeugt, der unentbehrliche Epistemologieschlüssel ist die Kenntnis, ist das Verständnis, ist die Beschreibung des eigenen Bewusstseins, ein Wissen das nur durch gewissenhaft kritische Beobachtung der eigenen Geistestätigkeit erhältlich ist. Da zeichnen sich ab, wenngleich undeutlich, die sich überlagernden Zustände des Wachens und Schlafens, die Unterscheidungen der verschiedenen Stadien (states) von Denken und Träumen welche nur schwierig von einander zu trennen sind. Jedoch allein (lediglich) die Tatsache, dass solche unterschiedlichen Schichten des Bewusstseins erkennbar sind, besagt dass jenes Stratum, das wir als realistisch, wissenschaftlich, und letzendlich gültig erkennen, nicht absolut und unbedingt verlässlich ist, auch vermutlich von Mensch zu Mensch verschieden, - um die gesellschaftlichen Unterschiedlichkeiten unerwähnt zu lassen. Es werden die Fähigkeiten, die Potenzen, die Schranken, die Durchlässigkeiten, die Fehlerhaftigkeiten dieses Bewusstseins der Spiegel sein, worin die Eigenarten des Wissens zu erkennen sind. Allenfalls lassen sich unterscheidbare Bewusstseinszustände von der Bestimmtheit der mathematischen und logischen Symbolik die nun zufällig erscheint, eindeutig unterscheiden. Dass diese Symbolik zufällig sein möchte besagt manches über ihre Wirklichkeit, aber nichts über ihre Wirksamkeit. - Oder sollte ich berichtigend schreiben, dass die Wirklichkeit der Symbolik darin besteht dass sie wirklicher Ausdruck und wirkliches Spiegelbild nicht der äußerlichen Natur ist, sondern des wirklichen innerlichen Menschengeistes der sie hervorbringt, prägt und pflegt?