Kierkegaard behauptet, die Subjektivität sei die Wahrheit. So einfach ist es aber nicht. Ich bedenke die Beziehung einer inneren Wahrheit/Wirklichkeit, zu einer entsprechenden aber dennoch unterschiedlichen äußerlichen Wahrheit/Wirklichkeit. Zugrunde erkenne ich mein Erleben, welches das Äußerliche in Innerliches verwandelt. Vielleicht, - aber zugleich ein Ausdruck meines Selbst, - Erleben dass das Äußerliche überhaupt erst erkennbar macht, indem es das Äußerliche in Erlebtes verwandelt. Zugrunde erkenne ich aber dann auch die Sprache, als eine das Außen mit dem Innen verbindende Fähigkeit des Menschen. In verschiedenen Weisen: Die Sprache schafft, wike etwa im Gedicht, ein äußeres Gefüge das in besonderer Weise zugleich mir und meinen Mitmenschen zugänglich ist und das uns dementsprechend mit einander verbindet.