Für Shakespeare ist der Andere, Freund oder Freundin Behältnis des ewigen Lebens, der Ewigkeit. Vergänglich ist das eigene Leben. Das Gedicht, die Schöpfung des Dichters ist ewig, dient aber nicht den Sänger sondern das Besungene zu verewigen. Die Sprache, welche als reine Sprache im Gedicht ihren Höhepunkt erreicht, ist Katalyst des Erlebens, beflügelt, fördert, steigert, ermöglicht das Erleben.