am 17. Januar 2017 16:41 Liebe Cristina, Also schon wieder. Warum nicht einfach alles in einen längeren Brief? Des Grußes halber. Möchte keine Gelegenheit verpassen ihn zu wiederholen. Der Gruß macht mir Spaß. Ihn in alle Rinden einzuschneiden wäre überflüssig; brauch aber nicht zu verhehlen wie angenehm es ist, ihn zu erinnern, ihn zu denken, ihn zu wiederholen. Von Spaß über Genugtuung, Freude, Begeisterung zur Seligkeit besteht ein Kontinuum, ein zauberhafter Spaziergang der Seelen. Schließlich bleibt das Wort bestehen und des Pilatus "Was ich geschrieben habe das habe ich geschrieben" erscheint als die endgültige Bestimmung der Sprache. In Ihrem anmutigen Brief erklären Sie, ich besäße etwas das ich einem anderen Menschen zu geben vermag. Der andere Mensch den ich beschenken möchte sind Sie. Jedoch bedürfen meine Geschenke Ihrer Hilfe, denn ohne diese Hilfe weiß ich nicht was ich Ihnen schenken dürfte, wann, wo oder wie. Bitte überlegen Sie es vorsichtig; wir mögen darüber korrespondieren oder uns darüber unterhalten. Vielleicht müssen wir lernen geduldig zu werden und abzuwarten ob die ersehnte Gelegenheit zum Schenken sich eines Tages von selbst ergibt. Ihr Jochen