Einmal genügt Was soll ich tun im Hinblick auf das Leiden? Sollt' ich angstvollen Blick dahin vermeiden? Oder trotz Ehrfurcht mir, trotz Feigheit trauen das Unbegreifliche mir anzuschauen? Der Mensch verlangt zu viel von seinen Kindern. Ihr Mitgefühl sein Leiden sollte lindern. Und wäre Hilfsbereitschaft nicht genug? Ist ihre Sympathie nur Selbstbetrug? Sterben heißt einsam sein; kein Trost genügt aufs Neu' dich einzugliedern in das Leben. Versprochne Auferstehung dich betrügt. Nicht Kraft genug dazu ist dir gegeben. Einmal gelebt, einmal geliebt, genügt. Das zweite Mal versucht, enttäuscht, betrügt. Einmal gelebt, einmal geliebt, ist reichlich. Versuch zum zweiten Mal ist unverzeihlich.