Liebe Gertraud Strangfeld, .PP .fi .na Meinen letzten Brief hatte ich noch gerade rechtzeitig in den Postkasten befo#rdert, eh Ihr j}ungstes Schreiben mir ausgeliefert wurde. Gestern hatte es geschneit, und ich warf ab und zu Blicke aus dem Fenster um festzustellen ob des Postboten Fu~tapfen im Schnee erkenntlich w{ren. Aber die wei~e Decke des Eingangs blieb undurchbrochen, und da Tauwetter vorausgesagt war, machte ich mir nicht die M}he ihn auszuschaufeln. .PP Heute morgen hatte ich nur drei Patienten in der Praxis, einen fu#nfundsechzig Jahre alten reisenden Verk{ufer, der Ersatzteile an die Papierfabriken im Staate Maine vertreibt. Er war acht Jahre lang fortgeblieben, weil wie, er sagte, er keine Augenbeschwerden gehabt h{tte, jetzt aber mit einer sehr bedrohlichen fr{hen Makuladegeneration erschien, Der zweite Patient war ein {lterer Rechtsanwalt, ein gef{lliger, zuvorkommender Mensch, der an einem warmen Tage in der letzten Worte als er in seinem Garten B}sche beschnitt, sich die Hornhaut des rechten Augen aufgeritzt hatte, und demzufolge sich ein Geschw]r zugezogen, das anfangs sehr schmerzhaft war und nicht ungef{hrlich, nun aber in sehr zufriedenstellender Weise im Heilen begriffen war.